In Santa Lucía in der Provinz Guayas in Ecuador sind bei einem bewaffneten Angriff in der Nacht auf Sonntag acht Menschen ums Leben gekommen, drei weitere wurden verletzt. Mehrere Täter:innen schossen auf eine Menschengruppe, die sich vor einer Diskothek aufhielt.
Sieben Personen starben direkt am Tatort, ein weiteres Opfer erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus. Die Täter:innen suchten den Tatort in zwei Autos auf und konnten anschließend flüchten. Die Polizei fand fast 80 Patronenhülsen, die von Schusswaffen mit dem Kaliber neun Millimeter sowie von Schnellfeuergewehren stammen.
Bei den Opfern handelt es sich um sieben Männer und eine Frau, darunter auch der Club-Besitzer, der gleichzeitig der Bruder des Bürgermeisters war.
Hintergrund der Tat sowie der Name des Clubs sind bis auf Weiteres unklar. Ecuador erlebt seit einigen Jahren einen Anstieg des Drogenhandels und damit verbundener Gewalt, weil sich das Land mit seiner strategisch attraktiven Lage an der Pazifikküste zum Transitkorridor für internationale Drogenkartelle entwickelt hat.







