burger
burger
burger

Sátántangó Live: Film-Screening mit Live-Vertonung im silent green

Am 31. März und 1. April wird die Betonhalle im Berliner Silent Green zum Schauplatz des ungarischen Films Sátántangó. In einer digital remasterten 4K-Fassung soll das 450-minütige Werk ohne Pausen ausgestrahlt werden. Eine Reihe renommierter Künstler:innen vertont den Film live.

Béla Tarrs Sátántangó aus dem Jahr 1994 gilt als einer der besten Filme aller Zeiten. Basierend auf dem Roman von László Krasznahorkai erzählt der Film die dystopische Geschichte einer kleinen ungarischen Gemeinde und deren tristes Miteinander. Neben Mihály Víg, der die originale Filmmusik des siebenstündigen Opus komponierte und gleichzeitig Hauptdarsteller ist, werden neun Künstler:innen für einen neuen Score sorgen.

Während der Vorstellung sind Besucher:innen dazu eingeladen, sich in dem weitläufigen Gewölbe der Betonhalle, einem ehemaligen Krematorium in Berlins Kulturquartier Silent Green, frei zu bewegen. Das großzügig verteilte Soundsystem ermöglicht es, die Aufführung aus allen Nischen des Raumes zu erleben.

Tickets sowie alle weiteren Infos zu Sátántangó Live findet ihr auf der Homepage des Veranstalters Digital in Berlin. Das vollständige Line-up wird Ende Januar bekanntgegeben.

GROOVE präsentiert: Sátántangó Live 

31. März und 1. April 2023
Tickets: ab 29 Euro

Betonhalle im Silent Green Kulturquartier 
Gerichtstraße 35 
13347 Berlin

In diesem Text

Weiterlesen

Features

Symbiotikka-Macher Christoph Steinweg über seine Arbeit als Fotograf: „Das ist kein Playboy- oder Vogue-Shooting”

Seit neun Jahren veranstaltet er eine der wichtigsten sexpositiven Partys im Berliner KitKatClub, nun ist daraus eine Fotoausstellung entstanden. Wir haben mit ihm über seinen künstlerischen Ansatz, den Vergleich mit anderen Kink-Partys und das Rückgrat von Techno gesprochen.

Mitarbeiterin Luisa* über den Polizeieinsatz im Augsburger City Club: „Wir empfinden den Einsatz als unverschämt, unverhältnismäßig und nicht zielführend”

Am Samstagabend drangen 200 Polizist:innen in den City Club in Augsburg ein und unterzogen Gäste und Team einer Tortur, zu der auch die mutwillige Zerstörung der Einrichtung gehörte. Unser Gespräch gibt einen Einblick in die verstörenden Stunden.

Gregor Tresher zur Wiederbelebung seines Alias Sniper Mode: „Du findest es böse, aber auch geil”

Zwischen Sniper-Mode-Revival und der Arbeit mit Sven Väth erzählt Gregor Tresher, warum er den Zeitgeist nicht bedient.