Und schon wieder so eine brillante EP auf dem Quality-Only-Label Giegling. Und schon wieder der Traumprinz. Vier in sich gekehrte Nummern, die mit Piano-Einsamkeit samt schwelgerischem Vibe eröffnet werden („Messed Up Jam“). Der Titeltrack weicht mal wieder die Linie zwischen House und Techno auf, integriert ein Vocal-Sample, das von einem alten Moby-Stück stammen könnte (oder doch eine Anspielung auf 2Pac?), und ist die in Track gegossene (Acid-)Sehnsucht. „I Gave My Life“ deutet den Prince of Denmark lediglich an, um dann doch in einen Luzidtraum mit seinem Dauerthema Drogen einzutauchen. Geht kaum besser!

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