burger
burger
burger

JOHN HECKLE Desolate Figures (Tabernacle)

- Advertisement -
- Advertisement -

Dürfte untergegangen sein, aber John Heckles Podcast für das immer mehr zum Hingucker avancierende Label Midnight Shift ist richtig groß. Neben einigen Tracks seiner neuen LP Desolate Figures verarbeitet der Brite hier seine große Liebe für Oldschooler aus Detroit und Chicago. Auch empfehlenswert: Sein Live-Auftritt im Boiler Room, wo der Liverpooler nicht nur die 707 in den Mittelpunkt stellt. Das Live Programming war auch ein großer Einfluss für Album Nummer zwei. Neun Tracks mit großem Nostalgie-Zauber. Während „Frankenstein’s Sweet Nectar“ als Abkömmling von Drexciya deklariert werden darf, ist „Death Of A Spaceman“ ein offensichtlicher Hint Richtung Jeff Mills – im positiven Sinne versteht sich. Das industrielle Rückgrat kennzeichnet auch „Crazy Metal“, das uns diese Hardware-Härte entgegen ballert, die auch Blawan mit und ohne Karenn konserviert. Irgendwie alles schon da gewesen, sodass sich Desolate Figures beim ersten Durchgang wie eine Compilation anhört – Überschrift: the good old days. Erst beim weiteren Hören entpuppt sich John Heckle als Gegenwartsbotschafter, der seine Hausaufgaben in Sachen House und Techno nicht nur gemacht hat, der Brite zeigt wie das Gestern auch heute noch Geschichten zu erzählen vermag – mit Emotionen, Wärme und Gewalt.

 


Stream: John HeckleDesolate Figures (Album Preview)

In diesem Text

Weiterlesen

Features

„A Techno Ballett Odyssee”: Den Rave auf Spitze heben

Wie sieht es aus, wenn Tanz, Rave und Club zu einer einzigen Performance verschmelzen? Das könnt ihr diesen Winter bei A Techno Ballet Odyssey erleben.

Khisdapaze-Kollektiv am Flughafen TXL: „Gästeliste bekommen nur unsere Eltern, aber die müssen dafür auch mit anpacken”

Vom saisonalen Sägewerk-Festival zum dauerhaften Kulturort: Das Kollektiv Khisdapaze bespielt den ehemaligen Flughafen Tegel.

[REWIND 2025]: Clubmusik im Konzertformat: Coldplay oder Keinemusik?

Die Leute sagen Rave und meinen Karaoke. Kein Problem, wenn der Technokeller zum Stadionkonzert wird, findet unser Autor.