burger
burger

JAI PAUL Falsches Überraschungsalbum auf Bandcamp

- Advertisement -
- Advertisement -

Jai Paul hat ein Faible für den Überraschungsmoment. Mit „BTSTU“ tauchte er 2011 aus dem Nichts auf und blieb trotz des großen Erfolgs der Single und einem Vertrag mit XL Recordings im Hintergrund. So ließ das nächste Lebenszeichen des Sängers und Produzenten, die Single „Jasmine“, ein Jahr auf sich warten und wurde ähnlich begeistert aufgenommen. Darauf wurde es wieder still um den Produzenten, über den nur bekannt ist, dass er aus London kommt.

Am Wochenende tauchte dann ein 16-track-starkes Album auf der Bandcamp-Seite von Jai Paul einer Bandcamp-Seite, die den Namen von Jai Paul trägt, zum Streamen und Download auf. Das selbstbetitelte Debüt bleibt Jai Pauls Stil zwischen stolpernden, glitchigen Beats und Neosoul treu und wirkt auch in seiner Lo-Fi-Qualität gewohnt schrammelig. Ob es die einzige Erscheinungsform bleiben, oder eine Veröffentlichung in anderen Formaten auf XL folgen wird, ist nicht bekannt.

 
Update: Wie es scheint, wurde die Musik nicht von Jai Paul selbst hochgeladen. Über Twitter erklärte er:

“To confirm: demos on bandcamp were not uploaded by me, this is not my debut album. Please don’t buy. Statement to follow later. Thanks, Jai”

In diesem Text

Weiterlesen

Features

Rene Wise: „Wenn der Loop was taugt, darf er sich nicht ändern!”

Groove+ Rene Wise ist ein junger Techno-DJ, der Jeff Mills noch ernst nimmt und ein DJ-Set nicht als Sprint, sondern als Marathon begreift. Warum? Erklärt er im Porträt.

Berliner Clubarbeitenden Gewerkschaft: „Auch wir wollen eine Work-Life-Balance haben”

Die BCG veranstaltet zum Tag der Arbeit einen Demo-Rave, um auf ihre Belange aufmerksam zu machen. Wir haben ihr gesprochen.

Felix Leibelt über Mark Spoon: „Das war kein gewöhnlicher Typ”

Wir wollten wissen, wie sich der Autor des Podcasts dem Mensch nähert, der wie kein anderer für die Ekstase und Exzesse Neunziger steht.