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Humatron

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Den Berliner Produzenten Dub Taylor alias Alex Krüger muss man wohl nicht weiter vorstellen. Humatron ist sein viertes Studioalbum und so etwas wie eine gemischte bunte Tüte. Fast ist man geneigt zu glauben, Krüger wolle noch einmal die Sounds und Genres der vergangenen Jahre durchdeklinieren. So darf eine selten extrovertierte ZoeXenia über euphorische House-Nostalgie singen, die plötzlich von sägenden Synthies gebrochen wird, während zwei Tracks weiter reduziertester Dub regiert. Von souligem Deephouse zu minimalem Funk, von düsteren electropopen Tracks zurück zu den ganz warmen Akkorden – man weiß nie, was kommt. Nun neigen Künstleralben oft dazu, mit dem immer gleichen Trademark-Sound gepflegte Langeweile zu verbreiten. Die kommt hier nicht auf. Und dass Dub Taylor nach wie vor ein erstklassiger Produzent ist – eh klar. Dennoch: Beim Hören von Humatron sucht man vergeblich nach dem roten Faden, nach einer Art von Dramaturgie in der Anordnung der Tracks. Wer darauf verzichten kann, sollte aber zugreifen – auch, weil man auf der Bonus-CD noch einen feinen Livemix dazu bekommt.

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