Die Snuff Crew holt sich mit Robert Owens ein wohlbekanntes Timbre zum jackenden Klassizismus, was ganz hervorragend zusammengeht, allerdings auch sehr elegant in der Instrumentalversion funktioniert. Der Remix von Andreas Gehm bewegt sich im Fahrwasser des Originals, zieht über eine Acid-affine Basslinie und etwas nervige Perkussion allerdings etwas mehr an. Die konzentrierte Balance zwischen Tiefgründigkeit und Loslösung, auf die Steffi dann die Spuren herunterbricht, indem sie dem nervös drängenden Drumwork eine feierlich flächige Ruhe entgegensetzt, ist am Ende noch mal verdammt eindrücklich.

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