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The Caliph’s Tea Party

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Was macht Gonjasufi aus? Warum mögen Hanna und Magnus, schätzen Hinz und Kunz, lieben Krethi und Plethi die Musik des Sufis und Yogalehrers? Nun, Gonjasufi stimuliert. Mark Pritchard steigt gleich zu Beginn auf den Neo-Animismus von A Sufi And A Killer ein, jenes Albums, mit dem der am Rande der Wüste von Las Vegas lebende Zumach Valentine alias Gonjasufi im Frühjahr das Licht die Weltbühne betreten hat. Es klappert und rasselt, Glocken und Kirchenorgeln streuen eine content:encodedur ähnlich diffusem Licht. Gonjasufi vibriert. Für den „DedNd“-Remix holen Broadcast in Zusammenarbeit mit der Fokus Group ähnlich weit aus wie Valentine in seinen Produktionen. Zunächst scheinen sie in den Groove zu kommen, doch bei Halbzeit hüpfen sie hinunter in den Kaninchenbau. Auftritt Elefant, Rückwärts-Loop, Spinett. Gonjasufi narkotisiert. Daniel Lopatin alias Oneohtrix Point Never entzieht „She’s Gone“, dieser im Original so beatlesken Mohnblume in knalligem Rot, noch den letzten Saft. Zurück bleibt Rohopium, zähflüssig und gefährlich schön. Feldaufnahmen reichern diese Entschleunigung an, Möwen lachen in den untersten Regionen des Pitch. Dazu weitere Kopföffner wie der „Kobwebz“-Remix von Jeremiah Jae oder Hezus’ Neuinterpretation von „My Only Friend“ als Minimalwave im Stile Suicpopes. Jedes der Originale ein Ausgangspunkt für Erkundungen, viele Wege führen in unbekannte Ressorts. The Caliph’s Tea Party ist etwas Seltenes: ein extrem gutes Remixalbum.

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