In einer modernistischen, aber etwas gleichgültigen Welt macht Sascha Dive entschlackten, spartanischen Deep House. In einer auf Soul bedachten, kritischeren Welt ist sein Entwurf von House-Musik nicht viel mehr als atmosphärischer Minimal. Der Hesse hat damit das Zeug, als Grenzgänger diese bepopen Welten zu verbinden – und damit viele Menschen glücklich zu machen. Neben einem DJ-Tool findet sich auf der Flip ein Downtempo-Stück, das gelungen, aber ohne Neues aufzuzeigen, den Moodymann-Stil zitiert. „RD’s Movement“ dagegen ist ein schwer schiebendes Monster, das den Dancefloor bepoper Welten zum Kochen bringen kann.