Gleichzeitig zu seinem Album auf Smallville veröffentlicht Stefan Laubner auf seinem eigenen Label Something eine Maxi, die mit ihren vier langen Tracks und drei Loops fast Album-Charakter hat. Alle Stücke auf „Magic23“ sind HipHop-Nummern. Die ruhigen, geschlossenen Grooves lassen an Jay Dee oder Cyne denken. Die Breaks wirken immer ein wenig abseitig, aber doch selbstverständlich und wirksam. Wie die Musik von Anthony Shakir ziehen sie ihre Energie aus ihrer Vertracktheit. Manchmal scheint ein housiges Fließen durch. Es wird nicht gecuttet, Laubner lässt jeden Break fünf bis elf Minuten lang laufen. Gänzlich HipHop-untypisch wartet er auf den hypnotischen Nachhall der Beats.