Diese jungen Dresdner! Jacob Stoy hat sich in kürzester Zeit im Uncanney Valley einen Namen gemacht. Anfangs durch extrem stylische Flyergestaltung, nun durch vier Tracks, die unglaublich reif und durchdacht wirken sowie gleichsam leicht und schwerelos. Das zehnminütige „Redensart“ ist mit wunderschönem Synthie-Schingelschangel, einem extrem angenehmen Bass und großartigen Sound-Effekten allein schon Kaufanreiz genug. Die anderen drei Tracks stehen dem in nichts nach. Ein hervorragendes Debüt. Das Layout stammt übrigens diesmal von Jacobs Vater Olaf Stoy, einem Maler und Porzellan-Designer. Nomen est omen.