Der wahre Künstler ist ein gequälter; Blut, Schweiß und Tränen sein täglich Brot. So lautet der jahrhundertealte Mythos, und das teilt uns auch Alan Abrahams in seiner ersten Veröffentlichung für das Offenbacher Label mit: „Creation is a painful process“. Mitleid muss man dennoch nicht haben, denn die Mühe hat sich mal wieder gelohnt. Ein warmer, treibender Synthesizerhook, hier und da flächen- und sampleumschwebt, reicht völlig als Bett für diese Stimme, die hier trotz aller Reduktion persönlich und emotional bleibt. Umso erstaunlicher, wie gut es auch ohne sie geht. Sie wird in der „Flutramental-Version“ durch eine Querflöte ersetzt, die man hinterher kaum mehr missen möchte.