Pär Grindviks „Wyatt Arp EP“ ist solide angelegter Jetztzeit-Techno-Sound. Offene Snares, kickende Drums und eine druckvolle Kompression lassen „Lead“ aus den Boxen erklingen. Ruhiger geht er es bei „The Snitch“ an, eine Art klangforschendes Interludium. Der eigentliche Höhepunkt ist dann doch „Wyatt Arp“ in seinen zwei Versionen. Der ursprüngliche Mix beweist mit engelsartigen Chorgesängen und oldschooligen Bleeps sicheren Geschmack bei der Fusion von Alt und Neu. Terrence Dixon konzentriert sich in seinem Remix auf wenige Sequenzen, die er im Endlos-Loop gegeneinander reiht. Das ist allerdings etwas eintönig auf der ganzen Spiellänge und kann somit leider nicht an die grandiosen Momente des Originals andocken.