Mit seinem vierten Album versuchte Josh Wink, eine Brücke zwischen Oldschool und Newschool zu schlagen und setzte auf ein Miteinander von House und Techno. Nun hat der Amerikaner von geschätzten Freunden Remixe anfertigen lassen, die den Originalen zum Teil ein schöneres Antlitz verleihen und dabei den Club nie aus dem Auge verlieren. Das Glasgower Duo Slam setzt auf Peaktime-Techno mit heftiger Signalwirkung, Radio Slave glänzt mit gewohnter Houseklasse und entrückter Tiefgründigkeit. Die Pariser Château Flight gehen als einzige etwas zurückgelehnter vor und laden mit Claps zum entspannten Mitwippen ein. Agoria, Matthias Tanzmann und der Brite Nic Fanciulli geben sich konsensfähig und setzen mit trockener Rhythmik auf House ohne eigenwillige Note. Auch Martin Buttrich bietet diesmal nur fein produzierte Stangenware. Ein nettes Clubpaket, das ähnlich wie das Original Techno und House im Wechsel serviert, aber lepoper nie wirklich zwingend überzeugt.