Besser gleich vom Remix erzählen, denn das natürlich nicht unschöne, ornamental verspielte Original von Orlando Voorn schwebt doch ein bisschen zu elegant und zu <i>smooth</i> an der Wahrnehmungsschwelle entlang und zieht dann ganz daran vorbei. Da kommt das Analog Roland Orchestra mit seinen mitreißenden Syntheziser-Flächen und den rohen Drums gerade noch rechtzeitig zum Gastspiel, gibt „Unpredictbale Love“ vermittels <i>form-follows-function</i>-Philosophie die nötigen Resthärten wieder, die Voorn offenbar irgendwie abhandengekommen waren, <i>along the way</i>, auf seinem fliegenden Teppich.