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White Magic

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Menschen, die zum Surfen zu ungeschickt sind, aber dennoch das Maritime schätzen, schaffen sich eine Yacht an. Oder ein Häuschen am Strand. Wer sich in der unangenehmen Situation befindet, das nötige Wechselgeld nicht parat zu haben, dem bleibt nur der Sorcerer. Der unverschämt gut klingende Surfboy und Kalifornier hat mit White Magic ein Album geschaffen, das der gegenwärtigen (vor allem von blassen Briten und Mitteleuropäern betriebenen) Aufregung um Balearic die Schaumkrone aufsetzt. Wunderbar poetische und verträumte Skizzen, die so tolle title wie „Divers Do It Deeper“ oder „Egyptian Sunset“ tragen und von englischer und gut angezogener Popmusik genauso viel zehren wie von King Tubby, seinem Rivalen Lee Scratch Perry und den japanischen Gentlemen, die bei Roland für die 808 verantwortlich waren. Manch einer mag das belanglos finden, ich nenne es beruhigend oder das Antpopot nach einer Überdosis Map Of Africa. Die Tour zum Album wird übrigens von Ocean Pacific gesponsert.

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