Blaues Rauschen: Festival erkundet Beziehung zwischen künstlicher Intelligenz und menschlicher Kreativität

Das Blaue Rauschen widmet sich auch 2025 den Schnittstellen zwischen experimenteller Klangkunst, digitaler Innovation und neuen musikalischen Perspektiven. Zehn Tage lang habt ihr Gelegenheit, durch verschiedenartige Live-Konzerte und Performances neuartige Perspektiven auf die Themen „Mensch und Maschine”, „Tradition und Zukunft” und „Intuition und Algorithmus” zu entwickeln.

Vom 23. Mai bis 7. Juni werden Bühnen in den Ruhrgebietsstädten Essen, Bochum, Dortmund, Herne, Gelsenkirchen, Mühlheim an der Ruhr und Duisburg bespielt. Mit sieben kooperierenden Städten zählt das Blaue Rauschen damit zu den größeren Projekten der Ruhrgebietskultur.

Hüma Utku (Foto: Kasia Kim Zacharko)

Dieses Jahr treten unter anderem die renommierte Stimmkünstlerin Pamela Z, der Berliner Elektronik-Pionier Robert Henke, die sich mit postkolonialen Themen befassende Klangkünstlerin Jessica Ekomane und der Wolfgang-Tillmans-Kollaborator Powell sowie die niederländische Neotrancerin Nadia Struiwigh auf.

Bei allen Veranstaltungen geht es mehr oder weniger direkt um die Fragen: Wie können alte Medien in neue Kontexte übersetzt werden? Welche Rolle spielt KI in kreativen Prozessen? Und wie werden traditionelle Instrumente in digitale Soundräume integriert?

Das Blaue Rauschen reflektiert dabei auftauchende Spannungen: Performances erkunden das Zusammenspiel von menschlicher Kreativität und Künstlicher Intelligenz, hybride Installationen verschmelzen virtuelle und physische Räume und Live-Coding- Konzerte machen Software zum Instrument. Die Programmpunkte folgen auch in diesem Jahr dem Prinzip der dicht aufeinanderfolgenden Slots – jede Performance ist nur etwa erfrischende 25 min lang.

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