burger
burger
burger

Heroines of Sound: Heldinnenhafte Elektronik an der Volksbühne Berlin

Die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz begrüßt am 25. Oktober 2024 vier Künstlerinnen in Kooperation mit dem Heroines of Sound, einem Festival für feministische elektronische Musik.

Mit dabei ist die Drummerin Valentina Magaletti, deren klangliche Palette sich wie eine Sanduhr anhäuft und dreht. In einer wilden Abweichung ihres Albums Lucha Libre will sie mit technoider Klangkunst das Potential von Konsonanz und Dissonanz erforschen. Die Lichtkünstlerin Theresa Baumgartner clasht ebenfalls mit einem audiovisuellen Set im rhythmischen Kontinuum zwischen Simplizität und Chaos. Hier findet der Kampf gegen sich selbst statt. Denn in ihrer Kunst, die sie zum ersten Mal in Berlin präsentiert, fordert Baumgartner das Publikum auf, sich mit der eigenen Verletzlichkeit auseinanderzusetzen.

Auch Noémi Büchi tritt mit einem audiovisuellen Set erstmals in Berlin auf. Die Soundartist stellt die Körperlichkeit der Musik in den Mittelpunkt – mit hypnotischen Clusterkompositionen, die Filmmusik, Soundskulpturen, Klassik- und Jazz-Tupfer vereinen. Das Dogma: in einer immaterieller werdenden Welt die Materialität zu hinterfragen. Zuletzt tritt die Medienkünstlerin Zavoloka aus Kiew auf. Ihre Tracks kombinieren das Vergangene mit dem Modernen. Konservativ, im Sinne von: für immer modern, vereint sie ukrainische Folklore mit Clubmusik.

GROOVE präsentiert: Heroines of Sound
25. Oktober 2024
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz 
Berlin

Tickets: ab 16 Euro

In diesem Text

Weiterlesen

Features

Symbiotikka-Macher Christoph Steinweg über seine Arbeit als Fotograf: „Das ist kein Playboy- oder Vogue-Shooting”

Seit neun Jahren veranstaltet er eine der wichtigsten sexpositiven Partys im Berliner KitKatClub, nun ist daraus eine Fotoausstellung entstanden. Wir haben mit ihm über seinen künstlerischen Ansatz, den Vergleich mit anderen Kink-Partys und das Rückgrat von Techno gesprochen.

Mitarbeiterin Luisa* über den Polizeieinsatz im Augsburger City Club: „Wir empfinden den Einsatz als unverschämt, unverhältnismäßig und nicht zielführend”

Am Samstagabend drangen 200 Polizist:innen in den City Club in Augsburg ein und unterzogen Gäste und Team einer Tortur, zu der auch die mutwillige Zerstörung der Einrichtung gehörte. Unser Gespräch gibt einen Einblick in die verstörenden Stunden.

Gregor Tresher zur Wiederbelebung seines Alias Sniper Mode: „Du findest es böse, aber auch geil”

Zwischen Sniper-Mode-Revival und der Arbeit mit Sven Väth erzählt Gregor Tresher, warum er den Zeitgeist nicht bedient.