Mapping Sounds in Exile: Musik als Fluchtpunkt

Das Goethe-Institut im Exil und die Berlin School of Sound veranstalten das neue Festival Mapping Sounds in Exile im Kunsthaus ACUD am 17., 18. und 27. Oktober. Es werden Musiker:innen aus Iran, Libanon, Belarus, Palästina und Sudan auftreten. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft kennen sie sehr ähnliche Erfahrungen bei Themen wie Widerstand, Migration und des (Nicht-)Ankommens in neuen Kontexten. Aufgrund politischer Repressionen oder Sicherheitsbedenken ist es den Musiker:innen nicht möglich, in ihren Ursprungsländern zu spielen, weswegen ihnen dieser Raum geboten wird.

Sarah Farina, die in ihren Sets üblicherweise vielfältige Sounds kombiniert, wird das Festival mit Sarvenaz Mostofey und Ludmila Pogodina mit einer Listening-Session eröffnen. Auch mit DJ-Sets vertreten sind Falyakon, Rami Abi Rafi und Hanik Soleimani mit einem Electro-Pop-Set, die als klassische Pianistin ausgebildete Sasha Smirnova führt ihre Sound Performance Shared Strain auf. Rap kommt wiederum vom Sudanesen Zeyo Mann, der in seinen Tracks die Gewalt dokumentiert, die er erlebt und sieht. Die Musiker:innen ergründen zugleich die Vielfalt und die Verbundenheit zwischen ihnen und orientieren sich dabei, genau, an der Musik.

GROOVE präsentiert: Mapping Sounds In Exile
17., 18. und 27. Oktober
Kunsthaus ACUD, Berlin

Tickets: Tagestickets 10€

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