Durchlüften 2023: Kostenfreies Open-Air-Festival im Humboldt Forum

Das Open-Air-Musikfestival Durchlüften findet auch 2023 im Schlüterhof des Humboldt Forums in Berlin statt. An zwölf Abenden zwischen dem 13. Juli und dem 5. August wird dort ein kostenfreies Programm mit Live-Konzerten, DJ-Acts und Theater geboten.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe liegt auf der Relevanz von Gemeinschaft. „Wir müssen manchmal Blasen verlassen, um zu wachsen und uns durch Kreativität zu heilen”, sagt Melissa Perales, Kuratorin des Festivals. Insbesondere den Geschichten von unterrepräsentierten und entwurzelten Gruppen müsse Raum gegeben werden, um so einen Austausch zu schaffen, der die Schönheit und Vielfalt aller Kulturen erlebbar macht.

Zu hören gibt es Musik von Frafra-Gospel über Drone bis hin zu türkischer Psychedelik, afrokaribischer Transzendenz und Rap aus Makoboka, dem ältesten Township in Simbabwe. Mit den Sounds verschiedenster DJs aus der Berliner Szene entsteht so ein Programm, das Musikliebhaber:innen aller Altersgruppen, Tourist:innen und Berliner Nachtschwärmer:innen gleichermaßen anspricht.

Eingeläutet wird das Festival mit einer musikalischen Hommage an die Anfang des Jahres verstorbene „Königin der Mbira”, Stella Chiweshe. Neben akustischer Musik von Virginia Mukwesha-Hetze gibt es Elektro-Folk von Merope, Rap von AWA Khiwe und afrikanisch inspirierten Techno von Maryisonacid & Dauwd, die als African Acid Is The Future auftreten.

Flyer Durchlüften 2023

GROOVE präsentiert: Durchlüften 2023

13. Juli bis 05. August 2023
Tickets: Eintritt frei

Schlüterhof
Humboldt Forum
10178 Berlin

In diesem Text

Weiterlesen

Features

Nils Gelfort über zehn Jahre Home Again: „Das ist ein Community-Ding, das ist sehr schön, das zu erleben”

Nach Events in Amsterdam und Lissabon findet an Christi Himmelfahrt die erste Home-Again-Anniversary-Veranstaltung in Berlin statt.

Kianí del Valle im Interview: „In diesem Moment wusste ich, dass ich etwas zu sagen habe”

Superbowl oder CTM Festival: Kianí del Valle bewegt sich mit ihrer Performancekunst zwischen Subkultur und globalen Popbühnen.

Andreas Schneider über zehn Jahre Superbooth: „Mich interessiert die Person, die den Synthesizer gebaut hat”

Der Superbooth-Gründer zieht sich aus dem aktiven Geschäft zurück. Im Interview erklärt er, was er mit der Berliner Musiktechnikmesse hinterlassen möchte.