burger
burger
burger

ABSTRAXION Break Of Lights (Biologic)

Der französische Produzent Harold Boué hat als Sohn eines Komponisten bereits früh Zugang zur Musik gefunden. Laurent Garniers „Crispy Bacon“ war seine Initiation in die Welt der elektronischen Tanzmusik. Seit Mitte der Nullerjahre veröffentlicht er – zumeist auf seinem eigenen Label Biologic – als Abstraxion die Art von Post-Tech-House, die mit Labels wie Ed Banger zum Markenzeichen der Pariser Szene geworden ist und oft, aber irreführend Electro genannt wird. Damit konnte er Künstlerkollegen wie Erol Alkan, Simian Mobile Disco, James Holden oder Dan Snaith für sich gewinnen. Auch sein Debütalbum ist nun bei Biologic erschienen. Auf zehn bislang unveröffentlichten Tracks fächert Boué die ganze Bandbreite seiner analogen Klangerzeuger aus, die mächtigen Beats haben stets den Dancefloor fest im Blick. Die Jahre des krawalligen Clashs sind lange her, die Herzlinie des Albums bezieht sich eher auf die frühen Tage von Chicago-House. Wie der Opener „White Rain“, mit gewisperten Vocals von Chloé, sind die meisten Stücke von einer sachten Melancholie grundiert. Dadurch hinterlässt Break Of Lights einen gleichzeitig sehr kohärenten und doch facettenreichen Eindruck. Chapeau!

 


Stream: AbstraxionBreak Of Lights

In diesem Text

Weiterlesen

Features

Mein Plattenschrank: Levon Vincent

Groove+ Levon Vincent gilt als einer der zuverlässigsten House-Producer. In unserem Plattenschrank erfahrt ihr, welche Musik ihn geprägt hat.

28 Fragen: Nils Frahm

Groove+ Wofür schämt sich Nils Frahm? Diese und 27 anderen Fragen beantwortet der Wahlberliner zum Release seines neuen Albums „Music For Animals”.

Die Solomun-Tapes, Teil 1: Wiedererweckung in einer neuen Welt

Solomun ist einer der bekanntesten House-DJs der Welt. Wir trafen den DIYnamic-Chef in Hamburg zu einem Gespräch über seinen Werdegang.