Die zweite Veröffentlichung des Zürichers Demetrio Giannice auf Third Ear ist eine Sammlung old-schooliger Deep-House-Stücke, die alle einem sehr ähnlichen Muster folgen. Die Grundlage bilden hier stets knochentrockene Drums mit stark analogem Charme und warme Flächen, die ein melancholisch-nächtliches Aroma versprühen. Giannice folgt damit einem altbewährten Schema, ohne aber dessen Vorzeichen neu zu bestimmen. Das Resultat ist schön anzuhören, aber alles andere als innovativ. Aber wahrscheinlich erhebt Giannice auch gar keinen Anspruch darauf.

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