Morning Factory gelang mit ihrer beim Kölner Label Yore erschienenen Debüt-EP „Forgotten Moments“ ein Einstand, der trotz aller Hörigkeit gegenüber dem immer gleichen Chicago-/Detroit-Kanon aufhorchen ließ. Mit ihrer ersten Maxi für das Clone-Sublabel Royal Oak machen die bepopen Niederländer Jean-Pierre van der Leeuw und Joseph Lemmens aber alles richtig – trotz oder vielleicht wegen der Wesensverwandtschaft mit dem Sound der goldenen Prescription-Jahre. Insbesondere „Diance’s Love“, eine Verneigung vor Diana Ross und „Ain’t No Mountain High Enough“ im Sinne Ashley Beedles, ist sensationell gut.

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