Als vor gut zwei Jahren der Mann aus Zagreb mit seinem Album Escapements das Prinzip der Schichtung des Klangs zu ungeahnten Höhen führte, hätte ich mir nur schwerlich eine weitere Steigerung vorstellen können. Doch „Distant Shores” schafft das Kunststück, über zwölfeinhalb Minuten aus einem strengen Rhythmusblock mit einer ständig variierten ornamentalen Harmoniefolge unfassbar emotionale Hypnose zu destillieren. Eine sinnliche Explosion aus Klang, wie das Licht von einem anderen Stern. Für mich definitiv der Techno-Track des Jahres 2010.

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