Vernon Bara und Igor Vicente verwenden irgendwann einen Sound aus dem Skype-Programm, doch Software-Repertoire zu samplen ist keine ganz neue und schon gar keine gute Idee mehr und genügt, um „Don’t Feel No Way“ zu ruinieren. Matthew Burtons und Nick Lawsons sensibleres „Gruff It“ lässt körperlose Drums eine discoide Basslinie vorbereiten, auf die sich nach und nach disparate Stimmen schichten, ohne Intensitäten zu simulieren, wo keine abgehen. „Live A Little“ von DJ Laura Jones ist dagegen ein sinnlicher Track, in einem Stimmsample scheint Arthur Russell durch, sie nimmt ihn auf und spielt dann lässig, souverän und halbautomatisch weiter. So kommt das Neue in die Welt: als Verlebendigung.