Kenneth Scott und Emilio Orlandi aus San Francisco sind zuerst als Hardware-Live-Act bekannt geworden. Diese beiden Tracks von ihnen erinnern mit ihren sehnsüchtigen Flächen, den poetischen Synths und vertrackten, vorsichtig dosierten Grooves an den Detroit-Techno der ersten Generation. Anstatt den Ablauf der Pattern mit dem Sequenzer zu programmieren, haben Scott und Orlandi die einzelnen Spuren live eingespielt. Den zurückgelehnten Tracks geht es nicht darum, einen bestimmten Punkt zu erreichen, sondern um ein andauerndes Gefühl des Übergangs. Patrice Scott macht genau das Gegenteil: In seinem Remix von „Billy D.“ arbeitet er den Kontrast zwischen einer knarzenden, zupackenden Bassfigur und einer mäandernden, zerlaufenden Fläche heraus.