„Sunder“ ist einer dieser Tracks, die man nach ein paar Takten unbedingt in einem von Stroboskopblitzen durchzuckten, vollgenebelten Bunkerkeller hören will – klar, voll der Sehnsucht-nach-1995-Gedanke, aber genau den triggert die ganze EP auch an. Die Tracks sind angesiedelt zwischen Detroit und DAF, bestimmt von Analogästhetik und 909-Drums. Aber klar, so fett klang das damals dann doch wieder nicht, und die noisigen Bässe in „Surfeit“ sind eher 2000er-Bassmusik als erste Technogeneration. Also: Alles richtig gemacht.