NACHRUF Pete Namlook (1960-2012)

Peter Kuhlmann alias Pete Namlook, einer der bedeutendsten Ambient-Musiker der Gegenwart, ist im Alter von 52 Jahren gestorben. Nach Angaben seiner Tochter verstarb Kuhlmann bereits am 08. November „friedlich“ aus nicht näher angegebenen Gründen. Gerüchten zufolge war ein Herzinfarkt die Todesursache.

Nach einem Musikstudium in Frankfurt gründete Kuhlmann in den achtziger Jahren die New-Age-Synthesizer-Band Romantic Warrior, der auch Wolfgang Müller (Die tödliche Doris) angehörte und veröffentlichte mit ihr drei Alben. Unter dem Eindruck der gerade aufgekommenen Technowelle widmete sich Kuhlmann zu Beginn der Neunziger vollständig der elektronischen Musik. 1992 veröffentlichte er sein erstes Album Silence unter dem Pseudonym Pete Namlook auf seinem eigenen Label, das er kurzerhand nach der Nummer seines Faxanschlusses Fax +49-69/450464 taufte. Bis heute erschienen bei Fax hunderte von Ambient-Produktionen Kuhlmanns – oft nur in limitierter Stückzahl auf CD und Vinyl. Bekannt wurde Kuhlmann auch durch seine zahlreichen Kollaborationen mit Künstlern wie Richie Hawtin (als From Within), Uwe Schmidt (als Jet Chamber) oder Biosphere (als The Fires Of Ork). Zusammen mit Move D brachte Kuhlmann insgesamt 21 Alben heraus, die oft als Ergebnis von ausgedehnten Live-Improvisationen entstanden.

 


Video: SlicesPete Namlook (Electronic Beats, Slices DVD, 3/2007)

  • Network 23

    Ein grossartiger Künstler, seine Musik ist unsterblich!
    Möge er in Frieden ruhen.

  • Dieter Herten

    Pete, danke für die gute Musik.

    Ruhe in Frieden! Mit synth.

  • Gott

    ich fass es nicht!!! nur die besten sterben jung…

  • Mr. Soundspace

    Dear Pete,
    dein Tod hinterlässt eine grosse Lücke in der Welt der elektronischen Musik. Mit tiefem Respekt vor Deinem musikalischen Werk verabschiede ich mich von Dir… Mögest Du in Frieden Ruhen.

  • Jochen Ditschler

    Lieber Peter: Make love to the planet and talk to the Stars.

  • ambientlover

    ganz große verlust.. rest in peace pete/ the ambient world will miss U!

    nur mal als ergänzung zu dem was da oben steht. „silence“ war zwar sein erstes album, wurde aber auch in collaboration mit dem ambient guru „dr.atmo“ produziert. die beiden haben damit den grundstein zu dem fax label gelegt. (MTV-interview 1992)

  • Jan Tack

    Extremely sad news. A great pioneer of the electronic scene left us. His music and his label will live on. He made his mark in music history.

    Jan

  • gb

    . . ich durfte einige männer in meinem leben kennen lernen.
    DU bist einer der wenigen, der so loyal – geradlinig – hilfsbereit –
    musik besessen – sehr intelligent – bescheiden – kritisch –
    und äußerst sensibel ist.
    zu wissen ..das du nicht mehr da bist . . bricht mir das herz.

    auf wiedersehen PEta

  • pallemaerts marcel

    Extremely sad news a great man who made fine musik whe will mis him
    marcel

  • Jörn

    Bloody hell!! Das war ein Schock, dies zu lesen!
    Peter war ein feiner Typ und großartiger Musiker, habe heute morgen erst mal ein Glas von seinem guten Honig aufgemacht und Fax gehört. Schlimm, schlimm.

  • Zwerghain

    Hab die Nachricht grad bei radioeins in der Sendung „Electrobeats“ gehört.

    Er veröffentlichte so viele kleine und feine Platten, die ich erst Ende der 90er durch eine Compilation entdeckte. Sequential & 4Voice3 war nur die Spitze des Eisberges.

    Ruhe in Frieden, Pete.

  • margali

    ein unglaublich netter mensch. sehr traurig….

  • erzieler

    höre gerade jetzt seine Musik, Google und sehe auf Wiki das + Datum. Was für ein Schmerz. In Gedanken an eine inspirierenden Menschen…….wird mir unvergesslich bleiben

  • Lauschposten

    Sehe eben erst, dass Pete wohl wegen Herzinfarkt gestorben ist. Gerade seine Musik half mir in schweren Zeiten mit Herzproblemen wieder Ruhe zu erlangen. Tragisch!

  • claudio

    Ruhe in Frieden, Pete.

    Danke fur Alles Mit Deine Musik

  • chris

    Als ich ursprünglich las, dass Peter verstorben ist, war ich wirklich für 1-2 Tage erschüttert. Auch wenn ich bisher nur relativ wenig seines umfassenden Werks kennengelernt habe, hat es mich doch tief berührt und meinen musikalischen Horizont maßgeblich erweitert.

    R.I.P