Wow, sieben Tracks auf einer EP, das ist selten. Manch einer hätte zwei, drei Lückenfüller addiert und das Ganze als Album verkauft, aber Le Loup erspart uns die einfach und macht „4 My Homie“ zu einer gestrafften Minialbum-EP. Gleich der Einstieg, „Lost Treasure“, versprüht mit seinen strahlenden Pads eine Spur sentimentaler Nostalgie, doch das ist nur eine Nuance der Platte. „Sweet Touch“ bringt unaufdringlich Congas ins Spiel, das oberflächlich monotone elfminütige „Réverie“ (feat. Seuil) lebt von kleinsten Veränderungen unter der Oberfläche und „Ghettos Of The Mind“, „Brother Land“ und „Sundance“ beschwören gekonnt den Geist des Warehouse der Achtziger, während „Mystery Unfolds“ unerbittlich die Kick der 909 an ihre Grenzen bringt. Man sollte vorsichtig mit dieser Plattitüde sein, aber hier stimmt sie einfach: All Killer – No Filler.