Zur vierten Veröffentlichung auf Double Standard besinnt man sich auf klassische Werte und bringt eine schneeweiß erstrahlende 10-Inch vom Mann des Moments, Nicolas Jaar, der sich mittlerweile ganz auf sich selbst verlässt. Wiederholungsfiguren fallen da schon gar nicht mehr ins Gewicht, wo man sich doch eh jenseits aller Peaktime-Eitelkeiten durch filmische Arrangements soulerfüllter Dekadenz bewegen kann. Eine eigene Sprache ist das mittlerweile, irgendwo zwischen Air, Ratatat und Theo Parrish. Double Standard sind dabei, eine neue Form von Pop aus dem Stein zu hauen, was sie ohne Zweifel zu einem der spannendsten Labels zurzeit macht.