Nachdem eine ungenehmigte Outdoor-Party am Zürcher Hardplatz in schweren Krawallen endete, herrscht in der lokalen Szene großes Entsetzen. Mehrere Kollektive bezogen nun gegenüber dem Stadtmagazin Tsüri klar Stellung. Sie distanzieren sich scharf von der Gewalt und betonen, dass solche Randale das genaue Gegenteil der Werte der freien Partyszene darstellen.
Während Politik und Medien nach den Ausschreitungen direkt über politische Instrumentalisierung und schärfere Einschränkungen diskutierten, befürchten friedliche Veranstalter:innen vor allem einen allgemeinen Verdacht gegen selbstorganisierte Freiräume. Für sie geht es beim Feiern im öffentlichen Raum um Musik, Community und gegenseitigen Respekt. Krawall und Vandalismus haben in der Szene keinen Platz.
Vergangenes Wochenende waren hunderte Menschen dem Aufruf zu einem unbewilligten Outdoor-Rave gefolgt. Das Treffen verlief zunächst ohne größere Zwischenfälle. Erst in den späten Nachtstunden kippte die Stimmung, als sich gewaltbereite Einzeltäter und Gruppierungen unter die Feiernden mischten und das Umfeld gezielt für Ausschreitungen nutzten. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken. Die Polizei bittet nun auch um Videos von den Krawallen.
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