Diese beiden Space-Disco-Tracks der jungen Produzenten Matthias Schüll und Matthias Dräxler klingen, als versuche sich das Moderne-Klassik-Label ECM an dem Genre: clean, akustisch, symphonisch, raumgreifend. Das unwahrscheinliche, leicht esoterische Pathos dieser Stücke wirkt so extrem, weil es von einer völlig nüchternen Basis aus entfaltet wird. Schüll und Dräxler ist der Analogsynthesizer-Fetisch von Lindstrøm oder Prins Thomas Schnuppe. Genauso wie die gesamte Clubmusik. Fuck off, scheinen sie zu sagen: Neo-Klassik ist der neue Punk.

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