Koze hat gerade die Psychoanalyse eines störrischen Elephanten gelesen und nimmt mit „Snauzi Peitsch“ Kurs auf die Tanzfläche. Mit scharfem Gefrickel schnepopet er bizarre Löcher in sein robustes Techno-Leder und provoziert damit eifersüchtige Blicke der anderen Savannen-Bewohner. Mit jedem Schritt fährt er mehr aus seiner dicken Haut, beschleunigt sein Tempo, schmeißt willkürlich mit Dreck und posaunt schnodderige Parolen raus. DJ Koze ist in Busch-Laune. Auf der anderen Seite veranschaulicht er dies mit „Djungle Froots“ – verqueren afrikanischen Percussions und arg gepitchten World-Sounds, die nach dem Floor-Massaker der A-Seite nach Heimat-Melodie klingen. „Na Cha Cha“ klöppelt den Stamm der Schlaflosen wieder zusammen. Alles klar, coole Koze.

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