Irgendwie finde ich ja, dass Matt Edwards alias Radio Slave ausschließlich Remixe produzieren sollte. Was er hier jedenfalls aus der im Original durchaus fragwürdigen Kooperation von Moby mit Ex-Blondie-Sängerin Debbie Harry hervorzaubert, ist einfach wieder ein meisterhafter Trip in reduziert dubbigen Acpop-Trance, der sich mit seiner allmählichen Auflösung in tiefe Melancholie in eine Reihe mit ähnlich akzentuierten Tracks von Carl Craig oder DJ Yellow stellt. Auf den werkgetreueren, Cosmic-Disco-artigen Remix von Emperor Machine sei immerhin noch der Vollständigkeit halber verwiesen.

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