Milnor.modern hat das vierte und fünfte Volume seiner Mini-Compilation-Serie mit je vier Tracks am Start: Mathias Kadens „Qu’est-ce que c‘est" präsentiert einen stompenden House-Groove und Saxofone im Cut-Up-Style, die aus der Ferne in den Track hereinschallen und sich zu einem Akufen-artigen, packenden Funk verdichten. Mossas „Borax" hat einen gut produzierten, diagonal hüpfenden House-Groove und passt zu Tigerskin-Tracks. Bruno Pronsatos und Franco Cinellis „After The Club" auf „mod.coop.five" ist eine gelungene Kombination von einem hintergründigen Glitch-Sound und einem straighten, snaredrum-bezogenen Chicago-House-Verständnis. Daniel Stefaniks „Groovesome" ist die gradlinigste Nummer der EPs: Die Bässe haben in Verbindung mit den rhythmisch dagegen gesetzten Sounds eine irisierende Wirkung. Die übrigen Tracks auf diesen gelungenen EPs stammen von Patrone, Dubnoodles, Oleg Kostrow und Mark Henning.

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