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Confessions On A Dancefloor

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Fast ein Vierteljahrhundert nach ihren ersten Produktionen mit dem New Yorker DJ John „Jellybean“ Benitez hat Madonna wieder ein Dance-Album gemacht. Das ist an sich schon bemerkenswert. Aber es spricht für Madonna, dass dies ausgerechnet Ende 2005 passiert – einem Jahr in dem Dance-Produktionen in Verkaufscharts, Kommerzradio und Musikfernsehen so gut wie gar nicht mehr vorkamen. Selten war die Relevanz von Tanzmusik im Mainstream geringer. Dass sich Madonna für ihre „Non Stop, All-Dance Tour De Force“, so die Eigenwerbung, Stuart Price als Produzenten ausgesucht hat ist nur folgerichtig. Zum einen hat sie mit Price bereits in den letzten Jahren immer wieder mal gearbeitet, zum anderen ist der Zoot Woman-Gründer als Thin White Duke zur Zeit einer der gefragtesten Remixer und somit prädestiniert sowohl Popappeal als auch Clubrelevanz zu garantieren. Auf den zwölf Stücken des neuen Albums gelingt ihm das Künststück Filter House und Euro-Disco wiederzubeleben ohne antiquiert zu klingen. Das mit „Hung Up“ und „Jump“ trotzdem nur zwei große Hits dabei sind, mag einige enttäuschen, ist aber mehr als Kylie Minogue auf ihren Alben gelingt.

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