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SCHLAGWORTE: Reviews Groove 147

MOVE D Fabric 74 (Fabric)

Move D ist die ultimative Kultfigur der deutschen Elektronik-Szene. Als es in den meisten hiesigen Studios noch eher klapperte und ratterte hatte der Mannheimer schon einen warmen, ultrakörperlichen House-Sound am Start. Ein Mix für den Londoner Superclub Fabric ist dennoch eine Überraschung.

DIVERSE Eskimo Recordings presents The Blue Collection (Eskimo)

Nach der opulenten Jubiläums-Box hat Eskimo eine neue Compilation-Reihe aufgelegt, deren Leitfaden von Farben und den mit ihnen verbundenen Gefühlen bestimmt wird. Die Pink Collection ist im Sommer 2013 erschienen, nun folgt mit The Blue Collection der zweite Streich.

THE NOTWIST Close To The Glass (City Slang)

Sechs Jahre scheint ein guter Rhythmus für The Notwist zu sein. 2002 der Klassiker Neon Golden, 2008 der Nachfolger The Devil, You & Me und nun das neue Album Close To The Glass. Nicht dass dazwischen nichts passiert wäre.

DIVERSE Volume Two (Hidden Hawaii)

Wer gründet denn heutzutage noch ein Vinyllabel, dachten wir uns und haben, statt Hidden Hawaii neu aufzulegen, ein Digitallabel gestartet“, sagte Felix K der Groove noch im Frühjahr 2013. Die Re-Fokussierung auf Vinyl ist richtig, die Beendigung der digitalen Plattform auch, doch schade.

DIVERSE Desolat X-Sampler (Desolat)

Der Titel Desolat X-Sampler ist irreführend. Hier wird nichts gesamplet, alle zwölf Tracks erscheinen zum ersten Mal.

DIVERSE Wahrlich & The Minor Hats (Eminor)

Howdy! Jonas Wahrlich und seine Bande wildgewordener Minimal-Cowboys sind los. Ganz schön lang ist die Liste von Namen, die mit der Doppelcompilation Minor Hats...

DIVERSE Wilde Liebe (Wilde Liebe)

Eine Booking-Agentur macht Ernst: Zum Zehnjährigen starten Wilde ein Label. Eine EP pro Vierteljahr ist geplant, zuvor wird der Roster auf einer digitalen Compilation...

DIVERSE 10 Years Of Crosstown Rebels (Crosstown Rebels)

Als Damian Lazarus’ ehemaliger Partner ihr gemeinsames Label City Rockers Anfang der Nullerjahre in der Hoffnung auf die dicke Knete an Ministry Of Sound anschloss, verlor der Förderer von Felix Da Housecat und damalige A&R-Manager eines der wichtigsten Güter, das ihm hoch und heilig war: Unabhängigkeit. Aus dieser Erfahrung heraus gründete er 2003 sein eigenes Baby Crosstown Rebels, das nicht den Profit, sondern junge Talente und vor allem frische, elektronische Musik in den Vordergrund stellte.

TODD TERJE It’s Album Time (Olsen)

Zeit wurde es wirklich – seit zehn Jahren ist Todd Terje nun eine feste Größe. Er trat zunächst als fleißiger Produzent von Re-Edits auf den Plan. Er war neben Prins Thomas und Lindstrøm der dritte im Bunde der norwegischen Cosmic-Disco-Invasion, die in den Nullerjahren einige Zeit lang für Furore sorgte. Ein Album hat der aus dem Dorf Mjøndalen stammende Terje Olsen in all den Jahren jedoch nicht aufgenommen.

TERRENCE PARKER Life On The Back 9 (Planet E)

Nach fast drei Jahrzehnten als DJ, gut siebzig Releases unter Klarnamen und zig anderen unter diversen Pseudonymen, zeigt Terrence Parker keine Ermüdungserscheinungen. Stattdessen legt er auf Carl Craigs Planet E eine Dreifach-LP hin.

PATTEN Estoile Naiant (Warp)

Wo ist die Eins , diese Frage stellt sich nicht die ganze Zeit auf Estoile Naiant, dem zweiten Album des Warp-Neuzugangs Patten.

TOBIAS. A Series Of Shocks (Ostgut Ton)

Kaum ein deutscher Elektronik-Musiker hat eine derart vielfältige Karriere hinter sich wie der aus Frankfurt am Main stammende, in Berlin lebende Tobias Freund.

THE JAYDES The Jaydes (Dame Music)

House und Techno sind immer dann am besten, wenn keine modischen Strömungen aufgegriffen, sondern unbefangen die wesentlichen Charakteristika dieser Musik betont werden. So machen das Bloody Mary und Attan, die beiden Gründer des Berliner Labels Dame Music auf ihrem selbstbetiteltem Debütalbum.

HANDS The Soul Is Quick (Ecstatic)

Beim Schweden Axel Willner alias The Field kommt nach vier Alben das Düster-Romantische, Mysteriös-Seltsame, das man den Skandinaviern ja gerne nachsagt, zum Vorschein.

DILLON The Unknown (BPitch Control)

Dillons Album-Erstling The Silence Kills hatte mit seiner zugänglichen Mischung aus Kammermusik-Dramen und sanften Pop-Perlen wie „Tip Tapping“ sicher nicht nur die BPitch-Fan-Gemeinde überrascht. Der Nachfolger The Unknown wurde wieder gemeinsam mit Thies Mynther und Tamer Fahri produziert und kommt nun schon weniger unerwartet.

EFDEMIN Decay (Dial)

Natürlich wäre es ein selbstüberschätztes Unding an Prätention gewesen, hätte Phillip Sollmann sein drittes Album schlicht Detroit genannt. Oder doch konsequent? Immerhin führte der Vorgänger Chicago ebenfalls leicht in die Irre.