Chris Liebing (Foto: Presse)

Christoph Liebing alias Chris Liebing ist ein geborener 68er. Der deutsche Techno-DJ, Produzent, Label-Betreiber und Radiomoderator machte sich seit Anfang der 90er einen Namen in der Szene und ist bis heute ein international gefragter Festival- und Club-DJ. 15 Jahre nach seinem zweiten Album Evolution veröffentlichte er 2018 Burn Slow und stellte damit auch seine Skills im Studio erneut unter Beweis. Als Corona begann die Szene allmählich lahmzulegen, rief er DJs & Beers ins Leben – ein Onlineformat mit Truncate, Drumcell, Dubfire und ihm persönlich. Wöchentlich streamen sie mit wechselnden Gästen Gespräche über Szene, Musik und Privates auf ihren Social Media-Kanälen.

Für die Charts From The Past begeben wir uns in dieser Ausgabe zehn Jahre in die Vergangenheit. Im August 2010 sandte uns Chris Liebing seine damaligen Top10. Während Brian Sahajis „Higgs” oder Flawer & Nicks „Borsato Age Of Bricks (Audio Injection Remix)” zu den letzten Ausläufern der Minimal-Ära gehören, geht es bei Mike Dehnerts „Eigenbedarf Part 2” verspult technoid zur Sache. Mit Speedy Js „Armstrong” oder „Pumpkin” von Monoloc wird wird die Stimmung düster. Der KiNK Remix von Deepchilds „Backroom” lockert die Liste mit einem housigem Sound auf. Monoloc taucht gleich zweimal auf. Sein Remix von Erphun’s „Diatomic” setzt im Kickbereich einen schranzigen Akzent.

Diese und viele weitere DJ-Charts findet ihr in der Groove-Ausgabe 125 oder in unserem Heft-Archiv.

10. Mike Dehnert – Eigenbedarf Part 2

9. Brian Snhaji – Higgs

8. Erphun – Diatomic (Monoloc Remix)

7. Adam Beyer – Antistius

6. Speedy J – Armstrong

5. Monoloc – Pumpkin

4. Emptyset – Gate 3

3. Flawer & Nick Borsato Age Of Bricks (Audio Injection Remix)

2. Deepchild – Backroom (Kink Remix)

1. Pfirter – The Dub Track (Brian Sanhaji remix)