Foto: Open Port Club (Sapporo, Japan)

„Japan – ich würde dir mein letztes Hemd für die nächste Reise dorthin geben“, verriet uns Efdemin im Interview zu seinem Groove-Mix. Tatsächlich hat die Pazifikinsel von John Cage bis DJ Sprinkles eine ganze Bandbreite von Musikschaffenden immer wieder inspiriert.

Das Austauschprojekt Open Port Club hat nun eine Artist Residency in der nordjapanischen Stadt Sapporo in der Präfektur Hokkaidō ausgeschrieben, die aufstrebenden Talenten ermöglichen soll, während eines zehntägigen Aufenthalts die örtliche Szene kennenzulernen. Nachdem Open Port Club bereits Anfang 2016 drei japanische Acts nach Berlin für einen Auftritt im Tresor schickte, setzt sich die auf einen langfristigen Austausch konzipierte Reihe so fort.

Diesmal werden zwei Personen von Deutschland aus nach Sapporo geschickt, eine davon wird aus dem vom Berlin Community Radio initiierten Incubator-Projekt rekrutiert. Deren Gründerinnen Sarah Miles und Anastasia Filipovna sitzen ebenso wie Groove-Chefredakteur Heiko Hoffmann, der japanische Produzent Kuniyuki Takahashi sowie die Musikjournalistin Yuko Asanuma und Ryota Hattori und Ayako Hirano vom Open Port Club in der Jury. Die Bewerbungsphase läuft bereits, Einsendungen sind bis zum 28. Mai möglich.

Die andere Person sollte über 20 Jahre alt sein, selbstverständlich eigene Musik produzieren und zwischen dem 30. August und 08. September sowie dem 12. bis 15. Oktober Zeit für zwei Abstecher nach Sapporo mitbringen, um die Ergebnisse der Residency vorzustellen.

Alle weiteren Infos zur Open Port Club Artist Residency im japanischen Sapporo sowie das Bewerbungsformular findet ihr hier.