Releases der Woche

Futter für die Plattentasche (KW 25)

 

Alt und neu: Mit Plaid, Radio Slave, Jeroen Search und der Jubiläumscompilation von Blueprint sind dieses Mal einige alte Hasen dabei, die es immer noch drauf haben. Ihnen gegenüber stehen jüngere Produzenten wie Daniël Jacques und Keita Sano sowie Debüts von Vicmari und Asher Levitas. Unsere Releases der Woche mit Reviews und Hörbeispielen!

Alben

 

Asher LevitasLit Harness (Planet Mu)
„Nach dem kathartischen Auftakt wird aus dem Debüt Lit Harness des Londoners Asher Levitas ein beinahe klassisches Ambientalbum, unter dessen tief pulsierenden Soundscapes sogar ein Gespür für Pop auszumachen ist.“ (zum Review)

 


Stream: Asher LevitasLit Harness (Album)

 


 

PlaidThe Digging Remedy (Warp)
The Digging Remedy knüpft direkt an das verspielte und melodieverliebte Electronica-Universum der Vorgänger an. Die zwölf neuen Songs – bestehend aus oldschooligen Synths und gelegentlichem Gitarren- oder Flöteneinsatz – sprudeln nur so vor Melodien und funktionieren für mich am besten, wenn sie einem Thema etwas Raum zur Entfaltung geben.“ (zum Review)

 


Stream: PlaidThe Digging Remedy (Album Snippets)

 


 

VicmariAudiodidact (Slopemusic/Eclipser Chaser)
„Seine Tracks sind keine brutalen Dampfwalzen oder nihilistische Bassmusik. Vicmari ist eher der introvertierte Traditionalist, der klassischen und modernen House mit Dub-Elementen anreichert.“ (zum Review)

 


Stream: VicmariWonders

 

Compilation

 

DiverseStructures And Solutions: 1996-2016 – 20 Years Of Blueprint (Blueprint)
„Die Jubiläumscompilation Structures And Solutions verzichtet nun auf den Blick zurück. Auf den vier Maxis der Box sind 17 neue Tracks des aktuellen Blueprint-Personals enthalten. Das Spektrum reicht vom introspektiven Downtempo- Techno von The Fear Ratio (ein Projekt von Mark Broom und James Ruskin) über den straighten Industrial-Techno von Regis oder Steve Bicknell bis hin zum von UK Bass beeinflussten Sound von Truss.“ (zum Review)

 


Stream: James Ruskin & DVS1Page 1

 

Singles

 

Daniël JacquesDiscovery Change (Pt. 4) (Jadac)
„Die vier recht unterschiedlichen Tracks eint alle eine gewisse Klangästhetik: viel Hall, viel Geflatter und Melancholie gepaart mit einer gewissen Kühle. Trotzdem wird die Atmosphäre nicht kalt.“ (zum Review)

 


Stream: Daniël JacquesWhen U Are

 


 

Jeroen SearchSPC Z (Figure)
„Diese Musik ist nicht nur für die Jüngeren, weil sie nicht von einer bestimmten Lebensphase handelt, sondern eher wie Jazz oder klassische Musik eine tiefere, umfassende Energie zum Ausdruck bringt.“ (zum Review)

 


Stream: Jeroen SearchSPC Z (Snippets)

 


 

Keita SanoError (Sheik’n’Beik)
„Von minimalistischem Dub-House („Bypass Motion“) über dumpfe Club-Psychedelia („Childs Play“ und „Mixing Error“) bis hin zu zähem Tech-House (der digitale Bonus „DRTYSY“) erstreckt sich die Palette und kann dabei zwar nur in den ersten drei Fällen überzeugen, zeichnet aber ein rundes Gesamtbild.“ (zum Review)

 


Stream: Keita SanoChild’s Play

 


 

Radio SlaveVision (Rekids)
„Analoger, roher Sound mit einer ravigen Synthline und hypnotischer Wiederholung des Vocal-Motivs, und fertig ist der nächste Sommerhit.“ (zum Review)

 


Stream: Radio SlaveVision (Marcel Dettmann Remix)