Golden Pudel

"Never surrender, venceremos, und ahoi!"

Foto: Katja Ruge

„Wenn du dich an die achtziger Jahre erinnern kannst, bist du nicht dabei gewesen.“ So lautet ein beliebtes Bonmot über die Westberliner Vorwendejahre. Über den Golden Pudel lässt sich das jedoch nicht sagen, obwohl dort – wie Ralf Köster uns gegenüber am Sonntag nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf den Hamburger Club sagte – ganze Generationen das Saufen gelernt haben. Erinnerungen an den Golden Pudel sind wie ein besonders saftig-pinkes Kaugummi, das sich selbst mit Mutterns Patentrezept nicht aus den Haaren entfernen lassen. Alles, was dir dann noch übrig bleibt, ist stolz den Kopf zu heben in der Gewissheit, dass dich etwas vom Alltagsabstumpf unterscheidet. Pudel haben ja gemeinhin die geilsten Frisuren.

Wie es in Zukunft mit dem Pudel weitergehen wird, ist derzeit noch unklar. Laut einer Pressemitteilung des Golden Pudels selbst hat sich die Versicherung erklärt, Notfallmaßnahmen und „wohl auch Teile des Wiederaufbaus und der Wiederbeschaffung“ zu übernehmen. Zugleich erklärte das Team, schnellstmöglich mit dem Wiederaufbau zu beginnen. Medienberichte, denen zufolge der Club bereits in wenigen Wochen neu eröffnet würde, wurden jedoch zurückgewiesen. „Der gesamte Innenraum des Clubs muss entkernt und komplett erneuert werden. Alle elektrischen Geräte sind entweder von Löschwasser und Rauch zerstört oder müssen überholt werden“, heißt es in der letzten Meldung weiter. Was das für die Teilungsversteigerung, die für den 20. April angesetzt ist, bedeutet, ist ebenfalls ungewiss. Der Wert des Gebäudes beziehungsweise Grundstücks, bisher auf 510.000€ geschätzt, muss neu kalkuliert werden. Sicher ist zumindest, dass der Pachtvertrag des Clubs bis zum Jahr 2029 weiterläuft und weiterhin am Plan festgehalten wird, „das Grundstück (…) dem Kapitalmarkt entziehen und in eine bereits existierende Hamburger Stiftung (zu) überführen“.

Am kommenden Sonntag, dem 28. Februar, findet in der Hamburger Roten Flora der geplante MFOC-Abend mit DJ Stingray, Helena Hauff und anderen statt. „In Hamburg sagt man ‚Tschüss'“, lautet ein anderes Sprichwort – auch das lässt sich so nicht auf den Golden Pudel übertragen.

Wir haben Menschen aus dem direkten Umfeld des Hamburger Clubs und Dauergäste aus der ganzen Welt gebeten, ihre Gedanken und auch Erinnerungen zum Pudel mit uns zu teilen. Wir präsentieren sie hier in alphabetischer Reihenfolge, weil so eine Liste ja irgendwo anfangen und enden muss. Ganz so wie beim Golden Pudel selbst, wo es nur deswegen Chefs gibt, weil nicht tausende Menschen einen Vertrag unterzeichnen können. Die passenden Bilder dazu hat uns Katja Ruge freundlicherweise zur Verfügung gestellt, ihr findet sie hier.

 


 

Ada

Ich habe noch am Freitag vor dem Brand im Golden Pudel aufgelegt. Nach dem ersten Schock und Erleichterung darüber, dass niemand verletzt wurde, stellte sich bei mir vor allem Ungläubigkeit darüber ein, dass des Pudels Fensterläden nicht nur heute, sondern auf unbestimmte Zeit geschlossen bleiben würden. Auch die Reaktionen in meinem Freundes- und Kollegenkreis drückten dieses Gefühl aus. Die „Was soll nun werden“-Stimmung hatte aber gar keine Chance, sich breit zu machen. Freunde schrieben mich bereits 2 Tage nach dem Brand an, ob sie nach Hamburg kommen und mit anpacken sollten, damit der Pudel schneller wieder aufmache. Im Newsletter von Hanseplatte hieß es: „unser geliebter Pudel hatte einen halben Burnout“. Ich hoffe, dass er das bald überwunden hat – jeder Tag ohne Pudel ist ein Tag zu viel.

Nach meinem Umzug nach Hamburg vor vier Jahren fand ich mich im Pudel wieder, noch bevor ich auch nur eine Umzugskiste angerührt, geschweige denn Platten ausgepackt hatte. Meine Wohnung sah chaotisch aus – Möbelstücke versperrten den Weg zu den Platten, die unsortiert auf etliche Kisten verteilt rumlagen. Knarf Rellöm und DJ Patex hatten mich eingeladen. Gerade angekommen und mit selbstgebrannten CDs zum DJ-Gig hetzen, na toll… Knarf beruhigte mich erstmal: 1 CD-Player ist da, mixen egal, wir machen uns einen schönen Abend. Der war es dann auch. Viele schöne folgten. Matt Karmil fragte nach einem gemeinsamen Pudel-Abend, wann wir wieder dort spielen würden. Daraufhin machte ich Witze über seinen vollen Terminkalender und er sagte „I would cancel all my other gigs“.

 


 

Ben UFO

Sundays at Golden Pudel provided most of my formative DJing experience when I was beginning to play out more regularly. I’ve been playing there for as long as I’ve been playing in Europe, and it was the first place where I was given the opportunity to play for as long as I liked. This idea of playing long sets didn’t come naturally to someone raised on UK DJing, but in true Pudel style, no one put any pressure on me to adapt my DJing or to present myself in any way that I was uncomfortable with, and as a result I found myself playing freely in ways that took me totally by surprise. This ability to surprise yourself is something that I cling to as a DJ, as it’s what keeps things interesting after ten years of travelling – but it’s only possible when you meet people who not only allow you to be yourself, but actively encourage it. This, I think, is what Pudel has always been about – a community of like-minded but very different people, encouraging each other to enjoy being themselves with each other, and to grow more into themselves. There aren’t many of these places left in the world, and they should be cherished. It’s felt like a safe haven away from the world of professional, ruthlessly monetised clubbing (of which I am of couse a part), and every time I go I feel grateful that there’s still a room where the outside world, and my ‚career‘ in music vanishes, leaving only music, and the joy of playing it for other people. The fact that they continued to refer to me as a resident meant the world to me. Whatever happens in the future, I hope the Pudel continues to bark in the night.

 


 

Benjamin Brunn

Der Pudel ist mir ans Herz gewachsen. Wie ein bester Freund, auch wenn man sich eine Weile nicht gesehen hat: Auf den Pudel ist Verlass. Als DJ/Musiker/Künstler bekommt man hier wirklich eine eigene Bühne, man darf schalten und walten. Hier darf ich Ambient spielen! Und trotz aller Freizügigkeit gibt es gewisse Regeln, das mag ich: z.B. wie Ralf auf Pünktlichkeit bedacht ist. Alle Mitarbeiter sind herzenslieb. Es wird sehr viel gelacht, aber auch über ernste Themen gesprochen. Der Pudel verströmt eine unglaubliche Magie, die sämtliche Künstler anzieht, alle wollen hier spielen, Geld spielt dabei keine Rolle. Als ich neu in Hamburg war, lud mich David Moufang [Move D, Anm. d. Redaktion] spontan ein, einfach zusammen mit ihm live zu spielen. Es war oben unter der Brücke, während eines leichten Sommerregens, für mich unvergesslich.

 


 

The Black Madonna

I have to be honest, I was intimidated to play at Pudel. It was a Thursday, Thanksgiving in America, and a bunch of us from back home met up before the show and ate a version of the holiday meal. I had been to the record store and carefully bought a whole crate of records that I imagined would work in this little club, which until later that night only existed in my imagination. I had everything totally planned. I was ready. It would be perfect. And then the second I got in the booth an entire drink got dumped in my record case. This experience best summarizes Pudel for me. Make no plans. There are no mistakes here.

 


 

Christian Doering (Maison Blessing)

„…You may be black, you may be white; you may be Jew or gentile. It don’t make a difference in OUR House“ (Larry Heard / Chuck Roberts)

Das Besondere am Golden Pudel Club ist, dass dieses Zitat von Larry Heard [die Vocals stammen von Chuck Roberts, Anm. d. Red.], nämlich den Grundgedanken von House Musik, einlöst. Dort können unterschiedliche Menschen zusammentreffen und tanzen. Es geht nicht um Geld, sondern um Dinge, die das Leben ausmachen. Freundschaften, Liebe und Toleranz.

Der Golden Pudel Club war für mich der Beginn vieler Freundschaften und natürlich eine wichtige Schule für Electronic Dance Music. Changing Weather mit David [Lieske, Anm. d. Red.] und Pete [Kersten alias Lawrence, Anm. d. Red.] hat mich besonders geprägt. Es gibt einige gute Clubs auf der Welt, aber der Pudel Club bleibt in meinem Herzen etwas besonderes. Der Pudel hat eine Seele. Die tollen Menschen, die im Club arbeiten, sind mir ans Herz gewachsen.

Seit 5 Jahren kuratiere ich jeden zweiten Monat einen eigenen Abend Maison Blessing presents.. an dem ich einen Gast einladen kann. Dadurch sind sehr viele Freundschaften und ein Ausstausch wie z. B. zum Robert Johnson Club entstanden.

Der Pudel Club ist international bekannt, weil er so einzigartig ist und viele Künstler verdanken dem magischen Ort ihre künstlerische und musikalische Bekanntheit.

Was wäre Berlin ohne das Berghain oder Offenbach ohne das Robert Johnson? Die Bedeutung des Pudel Clubs ist nicht nur für die Menschen in Hamburg riesig, sondern auch um die Idee unserer Musikbewegung zu erhalten

DON’T STOP!

We love you. In St. Pauli.

 


 

Daniel Miller (Mute Records)

Five years ago when I told friends that I’d been booked to DJ at the Pudel club for the first time, without exception a warm smile crossed their face – „Oh, you’ll LOVE it!“, they all said, so naturally I was intrigued.

My photographer/DJ friend Katja Ruge hooked me and Seth Hodder – my DJ partner in crime – with the gig. Seth planned to do a Glam Rock set, me my techno mix. The moment we walked into the club for our first sound check I realised this was a very special place with history and music pouring out of the heavily grafiti’d walls. Our hosts, Ralf and Charlotte were very warm, welcoming, kind and encouraging.

Seth opened the evening with a great set and it soon became clear to me that the audience were genre neutral and simply responded to great music – a special experience in these normally segmented days, by the time I started my set at around 3am the place was packed with music lovers determined to have a wonderful party. By 7am when I finished the crowd were moving as one – a great feeling for a DJ.

Since then Seth and I DJ’d there every year and it became an annual high point – a real honour to play to a wonderful crowd in such an important place with such a great history and musical legacy.

 


 

Finn Johannsen

Für mich sind die Schwierigkeiten des Pudels vor allem auch symptomatisch für den Kultur-Standort Hamburg. Die Schlinge der Gentrifikation in der Stadt hat sich sehr früh sehr eng gezogen, und die Freiräume für subkulturelle Impulse wurden immer weniger. Seit Jahren gab es gefühlt wieder ein paar mehr Abgänge in der Club-Landschaft wenn ich zu Besuch war, und meine dort lebenden Freunde beklagten sich sehr darüber, dass immer weniger passiert, und passieren kann.

Als ich anfing regelmäßig in Hamburg auszugehen, so ab Mitte der 80er, war die Stadt eine der wichtigsten nationalen Metropolen, was das Nachtleben anging. Es gab zahlreiche wegweisende Clubs, über die ganze Stadt verteilt. Und irgendwann ab Mitte der 90er ging das irgendwie bergab. Alles schien auf einmal nur noch rund um den Kiez zu passieren, aber auch oft weniger spannend. Der Pudel war immer der Beweis dafür, dass es trotzdem geht. Das Booking war immer interessant und vordenkend, und die Aktivitäten jenseits des Cluballtags waren löblich und unterstützenswert.

Ich sehe den momentanen Wegfall des Clubs als eine Lücke in Hamburg, die sich nicht so schnell schließen wird. Ich empfand die vorherigen Unstimmigkeiten mit dem Resultat der Zwangsversteigerung als unrühmlich, aber ich kenne die genauen Hintergründe nicht, und möchte da auch nicht herumvermuten. So etwas kommt halt vor. Wenn sich der Verdacht der Brandstiftung in einem Club bei vollem Betrieb bestätigt, ist das ein ganz anderes Kaliber. Das ist ein schwerwiegender Tatbestand, und ich hoffe sehr, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können.

Der Club hat so ein Ende jedenfalls nicht verdient, und ich hoffe auch, dass es nicht das Ende ist.

Never surrender, Venceremos, und ahoi!

 


 

Gereon Klug (Hanseplatte)

Ich war in Stuttgart und wachte um 5 Uhr morgens von einer SMS auf, die vom Brand berichtete. Dann schrob ich auf Facebook kurz, dass Hamburgs Black Ark nun wohl endgültig den kritischen Zustand überschritten habe und die angestaute Spannung sich in Form von Flammen entlade.

So wie bei Lee Perry, dessen legendäres Studio „Black Ark“ 1980 auch aus unbekannten Gründen brannte. Ob damals daran die örtliche Mafia, ein anderer Feind oder Perry selbst schuld war, weiß man bis heute nicht. Wahrscheinlich war die innere Energie der Black Ark nicht mehr auszuhalten: Zuviel Irrsinn, zuviel genialste Musik, zuviel intensive Momente, zuviel wunderbarste Menschen.

Die Analogie fand ich dann später nicht mehr so passend (und ich hab das Gedicht gelöscht). Denn so genial, irrsinnig, intensiv und wunderbar der Golden Pudel war und hoffentlich sehr bald wieder sein wird: Seine Idee ist keine selbstzerstörerische, sondern das Gegenteil.

Für den Scheiß sind andere verantwortlich, denen ich gerne die Bezeichnung „Arschloch“ zur Selbsterkenntnis anbiete.

 


 

Helena Hauff

Der Pudel ist mehr als nur ein Club, wäre er nur Club, gäbe es ihn schon lange nicht mehr. Es ist einer dieser Orte, von denen es leider nur noch sehr wenige gibt, an denen sich Menschen treffen, sich austauschen und sich Dinge entwickeln. Klar gibt es genügend ‚Ausgehmöglichkeiten‘, an denen man sich besaufen kann, um in seiner eigenen Passivität zu ertrinken! Aber diese Orte, die nicht wie ein Fertigessen, in der Mikrowelle erwärmt, einem zum Fraß vorgesetzt werden, die man eigentlich erst dann wirklich selber verstehen kann, wenn man selber aktiv wird, sind rar gesät. Der Pudel ist so ein Ort. Und er hat mich aktiv werden lassen, mich mit Leuten zusammen gebracht, die ich sonst wohl niemals getroffen hätte und dafür bin ich sehr dankbar. Kein Feuer kann das zerstören. Wir lassen uns das nicht wegnehmen.

 


 

Just von Ahlefeld (Smallpeople / Smallville)

Besonders denkwürdig war ein Abend im Jahr 2005, als ich zum ersten Mal im Pudel auflegte. Montags gab es in dem Raum neben dem Eingang, der mittlerweile als Garderobe genutzt wird, eine kleine Galerie namens Nomaden Oasen. Eines der Austellungstücke an diesem Abend war eine Dartscheibe mit ausgeschnittenen Popstars aus der Bravo als Ziele. Im Bullseye waren Tokio Hotel. Niemand dachte sich dabei etwas, bis dann tatsächlich am späteren Abend die gesamte Band samt Entourage den Club betrat! Das war damals, kurz nachdem sie ihr erstes Album veröffentlicht haben. Die sahen echt so aus, als hätten die gerade ihr erstes Bier getrunken. Auf dem Dancefloor schrie die Künstlerin auf: „Die Dartscheibe!“ und rannte nach hinten, um das Foto zu entfernen.

 


 

Lakuti

I have had the good fortune to play at the Pudel club now for the last couple of years, after hearing about the magic of the club since around 2005 I believe from my good friend Peter Kersten aka Lawrence.

I immediately felt at home and was made to feel welcome by the lovely staff & Ralf. Pudel is more than just bricks and mortar – it is a living & breathing space. I was particularly buoyed to see Black people also dancing and sharing the space. Given the current climate with refugees and the worrying growing xenophobia in Germany, we need spaces such as Pudel where the space is as much as about the whole community as it is about the owner.

 


 

Lawrence

Der Golden Pudel Club ist nicht nur ein einzigartiger magischer Ort in Hamburg St. Pauli, vielmehr gibt es kaum eine Institution, die konstant so relevant ist für die internationale Musik- und Kunstszene! Dial Records und DJ Lawrence würde es ohne den Pudel nicht geben- aber viel relevanter erscheinen mir die jüngsten Aktivitäten und Bewegungen, die vom Pudel Club ausgehen: Neben den sonntäglichen MFOC-Nächten von Ralf Köster und Tim Lorenz mit Gästen wie Ben UFO, Laurel Halo, Move D, Otto von Schirach und DJ Richard sind es besonders die kleinen Netze, die von MusikerInnen wie Charlotte Knabe, Nika- Son, Phuong-Dan, Helena Hauff, Josef Schütz, Sky Walking und vielen anderen gesponnen werden. Im Golden Pudel Club werden Energien auf so unkonventionelle Art und Weise gebündelt, es entsteht Neues aus einer höchst elektrisierenden Mischung aus Contemporary, Improvisation, Diskurs und Beknacktheit – mir fällt da nur ein sehr altmodischer begriff ein: Avantgarde!

 


 

Marc Schneider

Es ist wirklich eine Seltenheit, auf soviel Offenheit, sei es musikalisch oder menschlicher Natur, in der Musik und Clubwelt zu stoßen wie im Hund. Ich spiele dort schon seit so vielen Jahren und es ist immer wieder beeindruckend, auf welche musikalische Reise man die Menschen dort schicken kann, ohne stilistisch irgendwie festgelegt zu sein. Vielleicht ist auch die generelle Grundhaltung des Teams und der Macher in vielen Fragen, die dieses ermöglichen.

Der Pudel ist eine kreative Spielwiese mit einer sehr wichtigen Portion Humor und vielleicht auch einer der wichtigsten Anlaufpunkte für viel Neues und Krudes ohne dabei zu nerdig zu sein. Der Pudel ist und bleibt eine wichtiger Ort in unserem Kosmos!

 


 

RVDS (Richard von der Schulenburg)

In diesem Club habe ich wirklich die beste Musik der Welt kennengelernt, eben weil es dort eine Bedeutung hat. Auch wenn ich auflege, ist es so, dass die Leute einem zuhören. Das ist nicht unbedingt üblich in einem Club. Zudem sind dort meine liebsten Freunde und es ist ein Zuhause geworden.

 


 

XDB

Künstler aus aller Welt lieben es in diesem knuddeligen Club unkommerziell aufzutreten. Vor etwa fünf Jahren das erste Mal von Helena Hauff eingeladen, freue ich mich immer wieder mal, im Golden Pudel Club spielen zu dürfen. Für mich einer der ganz wenigen Orte, an denen man immer wieder aufs Neue spürt, dass jeder im Raum König ist. Ich habe nie in Hamburg gelebt, war aber das erste Mal vor ca. 15 Jahren an einem Sonntag im Club um Decomposed Subsonic live zu hören. Das Programm ist über all die Jahre hinweg mutig und spannend, die Gäste open minded und das spürbar kollektive Miteinander second to none. Ob der nächste Gastauftritt zusammen mit Christian „Maison Blessing“ Doering am 2. April stattfinden kann, steht noch in den Sternen, aber ich werde mich so oder so an viele tolle Nächte erinnern.