Egokind & Ozean
Am Deck 23

Foto: Paul Krause

Alter: 24/25

Homebase: Berlin

Erste gekaufte Platte:
Egokind: Bright Eyes – I’’m Wide Awake It’’s Morning
Ozean: King Crimson – In The Court Of The Crimson King

Zuletzt gekaufte Platte:
Ozean: Mall Grab – „Feel U EP“
Egokind: Burial – „Temple Sleeper EP“

Was uns zum DJ-Duo gemacht hat:
Wahrscheinlich Melodien. Wir lieben es, wenn sie dich in den Bann ziehen. Durch unser Audiodesign-Studium haben wir uns als Produzenten-Team gefunden. Wir sind aber nicht nur ein DJ-Duo, sondern spielen auch immer mal wieder Live-Sets.

Unsere Vorbilder:
Wir haben sehr unterschiedliche, bunte Einflüsse – von Elliott Smith über Tool bis hin zu Sonic Youth. Allgemein sind Vorbilder für uns Künstler, die ihren eigenen Style/Sound haben; in der Hinsicht schauen wir gerne mal über den Tellerrand.

Wir legen auf mit:
Für unsere DJ-Sets legen wir mit CDs und USB auf. Live benutzen wir zwei gesyncte Rechner mit Ableton, um uns gegenseitig Loops zuzuspielen. Das macht Spaß, wenn wir uns live an unfertigen Stücken probieren, weil man ziemlich frei in der Gestaltung ist, unterschiedliche Abläufe ausprobieren oder zum Beispiel ein Break ewig in die Länge ziehen kann.

An Berlin mögen wir:
Die lockere und offene Stimmung. Man kann hier einfach alles machen und es ist einfach unser Zuhause.

An Berlin nervt uns:
Im Idealfall könnte die Stadt noch am Meer liegen. So eine Küste und vor allem ein richtiger Horizont wären schon sehr schick.

Das beste Erlebnis beim Auflegen:
Als wir dieses Jahr in Neapel spielten und dort unsere neuen Tracks getestet haben, war das Feedback ziemlich krass – das hat uns sprachlos gemacht. Absoluter Höhepunkt war trotzdem ein Gig in Estland. Es war wirklich unfassbar kalt, und nach stundenlanger Fahrt durch vollkommen verschneite Wälder irgendwann morgens im Club Burial zu spielen und das Publikum lässt sich total drauf ein, das war wirklich ein besonderer Moment.

Das Nervigste beim Auflegen:
Schlechte Akustik.

Lieblingsclub zum Auflegen:
Kong in München und der Toldi Club in Budapest.

Unterwegs immer im Gepäck:
Einen Kopfhörerverteiler, so können wir uns gegenseitig Filme, Musik und neue Ideen zeigen, ohne dass eine Person ausgeschlossen wird und gelangweilt aus dem Fenster starren muss, während der andere gerade sein aktuelles Lieblingsalbum genießt.

Wenn wir nicht gerade hinter den Decks stehen, dann sind wir eigentlich permanent im Studio. Wir feiern so viel unterschiedliche Musik und probieren ständig neue Sachen, so bleibt es spannend.

Unsere zwei Secret Weapons:
Markus Suckut – „Turn On“
Egokind & Ozean – „Heat“

 


 

Wie habt Ihr die Stücke für den Mix ausgesucht? Hattet ihr ein bestimmtes Konzept im Kopf?

Die Stücke spiegeln eine Auswahl an Platten wider, die wir in letzter Zeit gefeiert haben. Die Vielfalt war uns dabei besonders wichtig, da wir immer gerne mal experimentieren und auch mal etwas Verrückteres einbinden und durch unseren Flow in einen neuen Kontext zu setzen. Besonders ist auch, dass wir zwei unveröffentlichte Stücke von uns im Mix integriert haben.

Wo und wie habt ihr den Mix aufgenommen?

Eigentlich wie immer: Wir jammen immer lange gemeinsam im Studio rum, spielen uns neue Tracks vor und besprechen, worauf wir Lust haben. Anschließend verändern wir dann noch Feinheiten in Ableton. Wir sind schon irgendwie Laptop-Kids, wobei wir auch gerne an Synths herumspielen. Die Mischung macht’s!

Wo kann man euch demnächst an den Decks erleben?

Wir haben gerade erstmal eine kleine Pause vom Giggen genommen, weil wir die Zeit und Konzentration haben wollten, um neue Musik zu produzieren. Jetzt haben wir einen dicken Stapel an neuen Stücken zusammen, sodass wir uns aktuell auf die Suche nach einem Label machen, um die Sachen zu veröffentlichen. Aber bald verkünden wir wieder neue DJ- und Live-Gigs auf unserer Facebook-Seite.

 

Download (MP3, 320 kBit/s, 62:19 Min., 143 MB)

1. Jonas Reinhardt – Old Kaizen
2. Joy Orbison – A213
3. Eduardo De La Calle – Format Times
4. Liit – Zangief
5. Egokind & Ozean – Void
6. Melja – Expe12
7. Martyn – U1-U8
8. Randomer – Juju
9. Legowelt – Anaconda Flow
10. Bob Holroyd – African Drug (Four Tet Remix)
11. Throwing Snow – Xema
12. Artefakt – From Our Minds To Yours
13. Erik Luebs – Losing It
14. Egokind & Ozean – Maybe