RELEASES DER WOCHE Futter für die Plattentasche (KW 45)

Er glaube an guten Sound, offenbarte uns Sam Shepherd in der aktuellen Ausgabe der Groove und auf Elaenia, das wir als eines der besten Alben eben jener ist das zu hören. Neben Floating Points lang erwartetem Debüt haben wir noch weitere neue Plattenempfehlungen für euch, Hörbeispiele inklusive.

 

Alben

 

Floating PointsElaenia (Pluto)

Sam Shepherd setzt Rhythmik nur mehr als zum Teil live eingespielten Hintergrundswing ein, der das Skelett für den jazzigen Full-Band-Sound von Elaenia stellt. Der ist deutlich von brasilianischen Fusion-Bands wie etwa Azymuth beeinflusst, wird aber auch immer wieder von explorativen Synthesizer-Stücken stilistisch gebrochen.“ (zum Review)


Video: Floating PointsNespole

 


 

Robot KochHypermoment (Monkeytown)

Hypermoment auf Monkeytown kann man getrost als Robot Kochs reifstes, ausgewogenstes und irgendwie auch bedachtestes Werk beschreiben. Kollaborationen und Gast-Vocals tragen das Album, das verhallten Post-Dubstep („Night Drive“, „Serenade“) mit Neo-Klassik-Avancen vereint (wunderbar: die beiden Songs mit Julien Marchal) und zuweilen auch Folk-Elemente in ganz und gar unnerdige Popsongs einbindet.“ (zum Review)


Stream: Robot KochCircles Feat. Curtain Blue An Delhia De France

 


 

JazzanovaComputer Incarnations For World Peace 3 (Sonar Kollektiv)

„Einen lockeren Ritt durch Stücke aus verschiedener Zeit ohne Aktualitätszwang unternimmt Alex Barck von Jazzanova mit der Compilation Computer Incarnations For World Peace 3. Synthesizer und Sequenzer spielen die Hauptrolle, mal kombiniert mit Gesang, mal von Instrumenten wie Harmonica oder Gitarren ergänzt.“ (zum Review)

 


 

Petre InspirescuVin Ploile (Mule Musiq)

„Die Riffs und Töne sind wie Strandgut, das von einem erschöpften Verstand mal mehr, mal weniger zu Tracks geformt wird. Petre Inspirescu sucht dabei keine neuartigen Klänge, diese Tracks haben eher eine existenzielle als eine stilistische Message.“ (zum Review)


Stream: Petre InspirescuVin Ploile

 


 

 

Compilation

Various Artists [Cease & Desist] DIY! (Cult Classics From The Post-Punk Era 1978-82) (Optimo Music DIY 01)

„Unter DIY versteht JD Twitch keinen Musikstil, sondern eher eine Haltung, deren Grundalge ein künstlerischer Widerwille gegenüber Konventionen ist. Die 16 schwer zu findenden, zwischen 1978 und 1982 von One-Off-Projekten, Bands und Künstlern wie People In Control, The Distributors oder Thomas Leer meist nur als 7inch Singles veröffentlichten Songs reichen stilistisch von Dub über Funk und Disco bis Punk, New Wave und Hi-NRG Synth-Pop.“ (zum Review)


Stream: Various[Cease & Desist] DIY! (Cult classics from the Post-Punk era 1978 – 82)

 


 

 

Singles

 

Phil KieranPKRMXD (Inkl. Tom Demac, Pas Mixes) (Cocoon)

Tom Demac und Luke Slater remixen zwei Phil Kieran-Tracks von 2008. „Mssp“ ist eine durchdringend klare, minimale Nummer mit einer nervösen, hackenden Acidfigur. Demac bläst die Sounds auf wie Luftballons. Statt Luft benutzt er aber einen gummiartigen Kunststoff, der Kierans exzessive Klangmodulationen erstickt.“ (zum Review)


Stream: Phil KieranPKRMXD (Snippets)

 


 

Eduardo De La CalleComputational Behaviors (Midnight Shift) Leistung Und Entwicklung EP (Memento) Nanoscopic Scales EP (Hivern Disc)

„Während die A-Seite mit Arpeggios und einer fast schon kindlichen Melodieführung ein 10-minütiger Luzidtraum ist, spielt die B-Seite wieder mit psychedelischen Chords und dem Dialog aus erhebenden und hinsinkenden Sounds.“ (zum Review)


Video: Eduardo De La CalleFormat Times

 


 

AphroheadGrown Man Cryy (Inkl. Carl Craig Mix) (Crosstown Rebels)

„Kein geringerer als Carl Craig remixt die neue Single von Felix Da Housecat. Im Remix lebt Craig seine Liebe zu Achtziger-Pop aus, zugleich zeigt er sich mit den stehenden Sounds ungewöhnlich technoid und erinnert an Luke Slater oder Voices From The Lake.“ (zum Review)


Stream: AphroheadGrown Man Cryy EP

 


 

VoiskiBreaths Written Outside Gloom (Delsin)

„Von UVB bis zu Antigone formiert sich in Frankreich eine frische Techno-Leidenschaft, die zweifelsohne auch von Voiski mit vorangetrieben wird. Den zeichnet besonders sein Eklektizismus aus, mit dem er alte Formeln stets durch neue Elemente ergänzt.“ (zum Review)


Stream: VoiskiBreaths Written Outside Gloom (Snippets)