BRISTOL Gras, Cider und Bass

Text: Florian Obkircher
Erstmals erschienen in Groove 153 (März/April 2015)

Vor zwanzig Jahren war Bristol der Geburtsort von TripHop. Vor zehn Jahren galt es neben London als zweite Hauptstadt von Dubstep. Heute leben dort einige der innovativsten jungen House-Produzenten. Wie kommt es, dass eine Stadt mit nur 400.000 Einwohnern die elektronische Musikwelt so stark prägen kann? Unser Autor Florian Obkircher suchte Antworten bei Veteranen wie Peverelist, jungen Talenten wie Shanti Celeste und den Labels Idle Hands und Livity Sound.

 

Im Vorbeigehen könnte man die enge Geschäftsfassade von Idle Hands fast übersehen. Der dunkelgrüne Außenanstrich wirkt im Vergleich zu dem pastellblauen Friseurladen auf der linken Seite und dem knallroten Kaffeehaus rechts etwas unauffällig. Dass man den Plattenladen im Bristoler Künstlerviertel Stokes Croft trotzdem leicht findet, liegt an dem drei Meter hohen, bunten Graffiti, das die Wand des schmalen, viktorianischen Hauses vom ersten Stock bis zum Dach ziert. Das Freiluftkunstwerk, genau wie das andere an der Hausecke, das aus der Spraydose von Bristols großem Sohn Banksy stammt, waren schon da, bevor Chris Farrell (Bild oben) mit seinen Schallplattenregalen einzog. „Um ehrlich zu sein, ich finde es fürchterlich“, sagt der schlaksige 33-Jährige und lacht. „Aber ich hatte bislang noch nicht genug Geld auf der Kante, um das Graffiti zu übermalen.“

 

Support your local all year round & celebrate it today 🎶 Idle Hands, Stokes Croft, Bristol.

Ein von @jayl_intl gepostetes Foto am

 

Farrell eröffnete Idle Hands im Februar 2011. Aus einer Notsituation heraus. Bis dahin arbeitete der Rothaarige in einem anderen Plattengeschäft: Rooted Records. In den Nullerjahren war der Laden Bristols Szene-Gravitationspunkt und die Geburtsstätte der lokalen Dubstep-Bewegung. Als die Schließung des Shops – und damit des letzten Vinyl-Ladens der Stadt – Ende 2010 bekannt gegeben wurde, stürzte Farrell in eine Sinnkrise. Doch durch den Zuspruch seines Freundes und Plattenverkäufer-Kollegen Joe Cowton alias Kowton fasste er kurzerhand den Entschluss, einen neuen Laden zu eröffnen. Nur zwei Monate nach dem Ende von Rooted Records, benannt nach seinem Plattenlabel, das er zwei Jahre zuvor ins Leben gerufen hatte: Idle Hands.

 

„Bristol ist zu klein für Idioten. Wer sich arrogant oder dumm benimmt, wird schnell vergrault.“ Chris Farrell

 

„Am Anfang sagten viele: ‚Du bist verrückt.‘ Meine Antwort lautete: ‚Ja, stimmt!‘“, sagt Farrell. „Vermutlich hätte ich es allein wirklich nicht geschafft. Ich bekam schon bei der Shop-Eröffnung viel Support von der Szene. Alle kamen und kauften Platten, Freunde wie Joe halfen im Verkauf aus. Es zeigte mir einmal mehr, warum ich diese Stadt so liebe. Die Szene in Bristol hält zusammen. Sie ist zu klein für Idioten. Wer sich arrogant oder dumm benimmt, wird schnell vergrault. Idle Hands ist ein Community-Ding, auf das wir alle stolz sind.“

Groß ist der Laden nicht. Ein lang gezogener, spartanisch eingerichteter 15-Quadratmeter-Raum mit weißen Wänden und dunklem Holzboden. Auf der einen Seite gut gefüllte Plattenregale mit gebrauchter und neuer Ware, auf der anderen die Theke mit dem Vinyl-Display an der Wand. Dort findet man vorwiegend aktuelle Releases von Lokalhelden: von frischen Namen wie Outboxx und Shanti Celeste bis zu Altbekannten wie Pinch und Bass Clef. „Der Laden ist wie auch das Label von mir persönlich kuratiert. Es geht um gute Tanzmusik auf Vinyl. Mit Fokus auf Bristol“, sagt er. „Genres spielen dabei keine Rolle, es geht um den Vibe. Du findest bei uns House, Techno – und jegliche Form von britischer Bassmusik.“

Der Ermöglicher: Peverelist

Den Ausschlag für die Label-Gründung gab 2009 Farrells damaliger Vorgesetzter bei Rooted Records: Tom Ford alias Peverelist. „Tom rief mich zu sich ins Büro, er wollte mit mir sprechen“, erinnert sich Farrell. „Ich dachte, ich hätte etwas ausgefressen. Aber Tom meinte: ‚Ich hätte da diese beiden Tracks, die anders klingen als meine sonstigen Peverelist-Sachen. Kannst du damit etwas anfangen?‘ Die beiden Tracks wurden wenig später zu Katalognummer eins von Idle Hands.“ Schon damals galt Ford als enthusiastischer Förderer der Szene, als Ermöglicher. Mit seinem Label Punch Drunk veröffentlichte er ab 2006 neben eigenen Tracks auch die junger lokaler Dubstep-Produzenten – von Guido bis Gemmy, von Hyetal bis Facta. Die Peverelist-Debüt-EP auf dem Label war ein frühes Highlight des florierenden Genres. Anders als die funktional-bassgewaltigen Tracks seiner Londoner Kollegen baute Ford den Titeltrack „Erstwhile Rhythm“ um eine fragile Piano-Miniatur herum. Mit zischelnden HiHats, dezenten Perkussionsklecksen und einem Tempo, das leicht unter den Dubstep-typischen 140 BPM angesiedelt war. Wodurch die Platte auch im Berliner Hardwax-Umfeld Anklang fand und heute als ein frühes Bindeglied zwischen Techno und Dubstep gilt.

 


Stream: PeverelistErstwhile Rhythm

 

Wenn Ford heute über seine Zeit als Manager bei Rooted Records spricht, wird der sonst eher nüchterne, zurückhaltende 36-Jährige leicht nostalgisch. „Ich fing 2000 an, dort zu arbeiten. Drum’n’Bass war der angesagte Sound in Bristol. Aber man spürte den Hunger auf Neues“, erinnert er sich. „Als dann zwei Jahre später diese neuen, düsteren Grime-Platten herauskamen, empfand ich das als Wendepunkt. Da war eine neue Generation, die bereit war, ihr eigenes Ding zu machen.“ Zu den Stammkunden von Rooted Records zählten damals junge Musiker wie Appleblim, Hyetal und Joker. „Letzterer war zu der Zeit 14 Jahre alt und kam oft mit seinem kleinen einjährigen Bruder vorbei“, sagt Ford. „Er drückte mir das Baby in den Arm und meinte: ‚Bitte halte ihn kurz, ich hör mir schnell die neuen Grime-Releases an.‘ Die nächste halbe Stunde stand Joker am Plattenspieler, während ich auf seinen Bruder aufpasste.“

 

peverelist

Peverelist

 

Wenn man Ford und Farrell die jüngere Musikgeschichte Bristols erzählen lässt, hört man vor allem Geschichten aus den frühen 2000er Jahren. Zur Zeit als Drum’n’Bass immer härter und formelhafter wurde, als Grime neue, spannende Akzente setzte. Ein Wort, das dabei keiner freiwillig in den Mund nimmt, ist TripHop. Ford und Farrell schauen fast angewidert, wenn man sie auf den Kiffer-Sound anspricht, der Bristol in den neunziger Jahren mit Künstlern wie Massive Attack und Portishead als Musikstadt international etablierte. „Ich arbeitete um 2000 im Plattenladen Imperial. Wenn Touristen reinkamen und nach TripHop fragten, stellten wir uns dumm und verscheuchten sie“, erinnert sich Farrell und lacht. „Ich respektiere Leute wie Massive Attack, aber für uns hatte das keinerlei Relevanz. Der Einzige aus diesem Dunstkreis, der bis heute hohes Ansehen in der lokalen Szene genießt, ist Rob Smith von Smith & Mighty. Weil er sich nie auf seinen Lorbeeren ausgeruht und immer Neues ausprobiert hat. Er veröffentlicht heute als RSD unter anderem auf Punch Drunk tolle, elektronische Dub-Platten.“

Dubstep machte Tabula Rasa

Diese Energie der Bristol-Szene, diese Mentalität des Sich-nicht-Ausruhens hängt auch mit den infrastrukturellen Gegebenheiten der Stadt zusammen: Trotz der nur 400.000 Einwohner verfügt Bristol über zwei große Universitäten mit insgesamt 40.000 Studenten, was zu einer ständigen Fluktuation an jungen Menschen führt. Für viele ist die Stadt im Südwesten der Insel ein Zwischenstopp auf dem Weg nach London. Auch Farrell und Ford wollten ursprünglich nur ein paar Jahre bleiben. Hilfreich waren auch die vergleichsweise billigen Mieten der Stadt. Gerade für Musiker und Labelbetreiber im Anfangsstadium bedeutet dieser Umstand: eine Existenzangst weniger. Der Nachteil: Es gibt weniger gemachte Nester. Man muss sich viel selbst erarbeiten und aufbauen. So war das auch um 2004, als es mit Dubstep in London richtig losging.

„Wir hatten in Bristol kaum Piratenradios. Es war quasi Prä-Internet und viele der ersten Dubstep-Platten hatten noch keine richtige Vertriebsstruktur“, erinnert sich Ford. „Wenn ich gewisse Releases für Rooted Records bekommen wollte, musste ich lange herumtelefonieren und selbst nach London fahren, um sie aus dem Kofferraum eines Produzenten zu kaufen.“ Ein Fixpunkt von Fords regelmäßigen Abstechern in die Hauptstadt waren meist auch Nächte im Club Plastic People. Von den dortigen FWD>>-Dubstep-Partys inspiriert, startete er zusammen mit seinem Weggefährten Rob Ellis alias Pinch bald selbst eine monatliche Clubnacht namens Dubloaded in Bristol. Die Aufwärmphase übernahmen die beiden selbst, die Hauptacts wie DMZ und Loefah reisten aus dem anderthalb Stunden entfernten London an. „Die Musik bei Dubloaded hat vielen von uns die Augen geöffnet. Es klang wie Techno. Wie Garage. Wie Drum’n’Bass. Wie alle meine Lieblingsgenres gleichzeitig“, sagt Farrell. „Dubstep machte Tabula rasa. Während Veteranen wie Roni Size Hunderte Pfund für einen Auftritt verlangten, kamen bei Toms Partys junge DJs zum Zug. Jeder, der gut war, wurde gebucht.“

 

kowton

Kowton

 

„Es war immer voll. 300 Leute – und alle auf der Tanzfläche. Du musstest niemanden von deinen Freunden vorher anrufen, weil ohnehin jeder dort war“, erinnert sich Joe Cowton an die Dubloaded-Partys. Der 31-Jährige zog 2007 nach Bristol. Aus einem ähnlichen Grund wie Ford zehn Jahre vor ihm: wegen dem guten Ruf der lokalen Musikszene. „Ich war ein Fan von Toms Punch-Drunk-Label und kaufte meine Platten bei ihm im Laden“, sagt Cowton. Er selbst produzierte damals noch unter dem Pseudonym Narcossist düster verspulten Dubstep. Nach einem Lungenkollaps musste er mit 2009 dem Kiffen aufhören und suchte sich einen Künstlernamen mit weniger grünem Einschlag: Kowton.

 

„Der Bristol-Sound? Es gibt ihn nicht. Es hat ihn nie gegeben.““ Peverelist

 

„Die Szene war nicht riesig, es gab vielleicht zwanzig junge Produzenten. Aber die waren alle sehr aktiv“, sagt Ford. 2010 fasste er 26 Tracks auf einer Punch-Drunk-Compilation mit dem Titel Worth The Weight: Bristol Dubstep Classics zusammen – mit Tracks von Hyetal, Wedge, Appleblim, Foresaken, Pinch und ihm selbst. Trotz der selbstbewussten Klammer im Untertitel hat es Ford immer abgelehnt, von dem einen Bristol-Sound zu sprechen: „Es gibt ihn nicht. Es hat ihn nie gegeben.“ Und wenn man sich die Werkschau anhört, kann man ihm nur beipflichten. Der piepsige Computerspiel-Sound von Musikern wie Guido und Joker, der für kurze Zeit unter dem Deckmantel „Purple“ firmierte, erinnert eher an die Grime-Produktionen von Terror Danjah als an die verhallt-verhaltenen Dub-Epen von Pinch und Gatekeeper. Gibt es trotzdem einen gemeinsamen Nenner? Die Liebe zu wuchtigen Bässen, vermutet Ford. Und die spirituelle Nähe zu Jungle, zum Hardcore Continuum. Sein Kollege Farrell fügt hinzu: „In Bristol gibt es weniger Hype-Kultur als in London. Und dadurch weniger Schwanzvergleiche in Richtung: schneller, härter, lauter. Musik aus Bristol ist meist um einen Tick unaufgeregter.“

Ein weiteres Merkmal der dortigen Szene ist seit jeher der Aspekt der Zusammenarbeit. Kaum eine Diskografie eines Künstlers aus Bristol weist weniger als drei Feature-EPs auf. Kowton zum Beispiel hat allein 2013 mit seinen Stadtkollegen Julio Bashmore, The Kelly Twins und Peverelist Platten veröffentlicht. „Man trifft Produzenten-Freunde zufällig im Pub. Nach ein paar Drinks kommt jemand auf die Idee, dass man doch im Tonstudio weitertrinken und dabei einen Track basteln könnte. Und weil man um die Ecke wohnt, führt eines schnell zum anderen“, beschreibt er die nächtliche Dynamik in Bristol, die oft einen fertigen Track statt dem Kater am Morgen hervorbringen. Oder beides.

Ohne Masterplan: Livity Sound

Aus einer ähnlich ungezwungenen Situation heraus entstand 2011 Livity Sound, ein Trio respektive Label, bestehend aus Cowton, Ford und Craig Stennet alias Asusu. „Ich baute damals einige Stücke, die ich so reduziert wie nur möglich hielt. Eine Drum Machine mit Echo drauf. Fertig, kein Bullshit. Tom fand es super – und Livity Sound war geboren“, erinnert sich Cowton. Ford ergänzt: „Punch Drunk ist quasi mein Dokumentationsarchiv der Bristoler Szene. Mit Livity Sound will ich meine eigenen Ideen verfolgen.“ Und auch wenn die beiden betonen, dass es keine große musikalische Vision war, die zu Livity Sound führte – „einfach ein paar Platten pressen und schauen, was passiert“ –, so klingen die Tracks doch derart am Punkt, dass es schwerfällt, dem Trio keinen Masterplan zu unterstellen. Schon die erste des bis heute 17 EPs umfassenden Labelkatalogs gab die Marschrichtung vor: „Beneath Radar“ ist gebrochener, rauer, mystischer Techno in Bestform. Detailreich, schlau – und dennoch funktional genug, um den großen Floor zu rocken. Bassmusik ist im Rückspiegel natürlich mit dabei, genau wie Dub. Formal beschränken sich letztere Referenzen allerdings auf Echoschleifen, Delays und entschlackte Präzision.

 


Stream: Pev & KowtonBeneath Radar (Kowton Mix)

 

Die erste große Werkschau erschien im Oktober 2013 in Form einer Doppel-CD, mit der die Livity-Sound-Tracks erstmals digital verfügbar gemacht wurden, vergangenen November folgte eine Remix-Compilation, auf der Kollegen wie Surgeon und Nick Höppner die schroffen Soundskulpturen neu bearbeiteten. „Im Frühjahr wird es eine neue Livity-Sound-EP von Tom und mir geben“, sagt Cowton. „Das Label ist über die vergangenen vier Jahre natürlich gewachsen. Genau wie unser gemeinsames Live-Set. Wir wollen nichts erzwingen. Und ich hoffe, dass wir uns diesen intuitiven Zugang bewahren können.“

Livity-Sound-EPs haben auch in Farrells Laden einen Stammplatz am Display. Er hält das Label für eines der spannendsten neuen Projekte der Stadt. Genau wie das Kollektiv Young Echo, ein Zusammenschluss von sechs jungen Bristoler Produzenten mit Vessel als Speerspitze, der auf seinem selbstbetitelten Debüt von 2013 den Raum zwischen Bassdrum und Rauschen ausmisst. Und dann gibt’s da natürlich noch neue Talente wie Outboxx und Shanti Celeste, die den jungen House-Sound der Stadt repräsentieren. Überhaupt: House ist auf dem Vormarsch in Bristol, der gerade Beat populärer denn je. „Als Verkäufer bei Rooted Records wurde ich wegen meiner Liebe zu House öfters verarscht. ‚House? Das ist doch nur Schwulenmusik!‘“, erinnert sich Farrell. Doch UK-Funky und House-Partyreihen wie Just Jack und Futureboogie haben die Bristoler Ohren in den vergangenen Jahren an das langsamere Tempo gewöhnt. Sodass junge Produzenten wie Celeste und Julio Bashmore die Dubstep- und Soundsystem-Tradition der Stadt aus hörbare Grundlage für ihre House-Tracks nutzen. In einem Interview mit Resident Advisor meinte Bashmore einmal: „Bei DJ-Sets in Bristol legte ich früher oft zwischen Dubstep-DJs auf. Das bedeutete für mich: Ich muss das Tempo von 140 BPM auf Deep House runterköcheln und dann wieder steigern. Das hat mich als Produzent stark geprägt.“

 

shanti-celeste

Shanti Celeste

 

Ähnlich geht es der 24-jährigen Celeste, die gelegentlich bei Idle Hands im Verkauf aushilft, gemeinsam mit Farrell das Label BRSTL betreibt, das sich auf House- und Techno-Musik aus Bristol spezialisiert, auflegt und obendrein Platten veröffentlicht. Zuletzt auf Bashmores Label Broadwalk Records. „Wir sind eine große Familie, jeder arbeitet mit jedem. Ganz ohne Scheuklappen. Derzeit arbeite ich an einem Stück mit Facta, der sonst hautsächlich Grime-Tracks produziert. Mein Kollege Jake Martin macht unter dem Pseudonym Hodge Dubstep, als Outboxx veröffentlicht er House-Platten. Diese stilistische Offenheit ist eine große Stärke von Bristol.“

Farrell meint abschließend: „Egal ob Dubstep oder House, Bristol ist eine kleine Stadt. Vor zehn Jahren lachten die Londoner über uns. ‚Die Typen in Bristol kiffen und trinken Cider‘, hieß es. Und das stimmt sogar. Aber mittlerweile ist ihnen klar: Wir machen nebenher auch ziemlich gute Musik.“

 


Stream: Shanti CelesteMoods