Der EP-Titel „Computer Drumming“ lässt es bereits erahnen: Hier geht es um die rohe Magie von Drumpatterns. Entsprechend sind die drei Tracks der einen Hälfte von Genius Of Time auch der Einfachheit halber nach ihren BPM-Geschwindigkeiten benannt. „148“ bildet hier ein recht freies Bongo-Intro, doch bei „135“ zieht es dann an, hinein in tiefe Technohypnotik, bevor das atmosphärischere, in der Beat-Programmierung abwechslungsreichere „128“ einen gelungenen Abschluss bildet. „Dimension Sculpture“ auf Myth Music ist dann purer Drum-Machine-Trance – ein hypnotisches Meisterstück, dass sich vollkommen aus einem Groove, der links wie rechts von Tribal-Percussion-Elementen umschlossen wird, entwickelt. Fantastisch! Der Remix von Labelchef Lando zieht die Härte etwas an und bewegt das Ganze mehr in Richtung Techno – für die dunkelste Stunde, wohlgemerkt, und nicht weniger hypnotisch. Zwingende Tracks, an denen man nicht vorbeikommt.