Nach einem LP-langen Ausflug in die knusprigen Gefilde des Ambient-Kosmos kehrt Peter Kersten pünktlich zum 15. Geburtstag von Dial auf den Dancefloor der Tatsachen zurück. Lawrence wäre aber nicht Lawrence, wenn er alten Formeln nicht unerhörte Twists verpassen würde. Auf „Nowhere Is A Place“ ist das die verloren wirkende Bassline, auf dem Titeltrack die getragenen Synthie-Flächen (eine Leihgabe von Ghostly-Überflieger Heathered Pearls) und bei „Dark & Stormy“ das entfernte, den Groove begleitende Summen. Das ist verschwitztes, aber eben auch verschmitztes Clubmaterial der Extraklasse. Was zum Tanzen und zum Staunen.