Es ist ein ungewöhnliches Gipfeltreffen, das am Donnerstag, den 5. März 2015, im Club Prince Charles in Berlin über die Bühne gehen wird: Der ungekrönte König des Hardcore-Polit-Breakbeats, Alec Empire, trifft auf den wohl populärsten Künstler des deutschsprachigen Pops, Herbert Grönemeyer. Bei der vorerst letzten Ausgabe der Veranstaltungsreihe CDR Berlin plaudern die beiden aus dem Nähkästchen ihrer jeweiligen Studioarbeit und stellen sich den Fragen des Publikums.

Dass Empire, Kopf von Atari Teenage Riot und Urheber zahlreicher Solo-Projekte, zu der in der elektronischen Musikszene verwurzelten Veranstaltung eingeladen wird, verwundert kaum. Dass an seiner Seite Grönemeyer sitzen wird dagegen auf den ersten Blick schon. Wer aber weiß, dass Grönemeyer einen Großteil seiner Alben selbst produziert hat, der darf getrost auch davon ausgehen, dass der Mann eine ganze Menge Studiotricks weitergeben kann. Zudem hat sich der Popstar in den vergangenen Jahren mit seinem Label Grönland Records auch um die elektronische Musik verdient gemacht, wie etwa mit Reissues von Krautrock- und Elektronik-Pionieren der siebziger Jahre oder zuletzt mit dem Sampler ELECTRI_CITY – Elektronische Musik aus Düsseldorf.

Es darf also ein spannender Austausch der Generationen erwartet werden. Im Anschluss spielt wie gehabt der CDR-Mitveranstalter Dirk Rumpff ein DJ-Set aus den unveröffentlichten Demos, die das Publikum mitbringt. Der Eintritt ist frei. Zutritt erhält aber nur, wer sich vorher online registriert.

 

cdr-herbert-empire-flyerCDR – The Night of Ideas and Track in the Making

Donnerstag, 5. März 2015

 

19 Uhr: Einlass

20 Uhr: Talk mit Alec Empire & Herbert Grönemeyer

22:30 Uhr: Dirk Rumpff (CDR-DJ-Set mit eingereichten Tracks aus dem Publikum)

 

Prince Charles
Prinzenstraße 85f
10969 Berlin

 

  • Thomas Lang

    Die akustische Emission von der Zecke Empire passt gut zum Jammerbarden Grölemeyer! Da wächst wahrlich zusammen, was zusammen gehört!