Die nötige Wandelbarkeit kann man Christian Burkhardt nicht abstreiten, steht doch jede der bisherigen Christian Burkhardt Sessions sehr individuell für sich, ohne jedoch den roten Faden und die eigene Handschrift zu verlieren. Auf seinem neuesten Streich schwebt „Emphatrance“ im Gegensatz zu den eher minimalen Auswüchsen der Vorgänger-Platte zunächst laid-back auf breiten Flächen umher. Das Titelstück versucht sich an ruppiger Gangsterattitüde, die jedoch etwas aufgesetzt wirkt und gefühlt mehr Europa im Blut hat, als dass es nach den Straßenecken Chicagos riecht. Mit „Omega“ kehrt Burkhardt zu seinen Wurzeln zurück und fährt Tech-House-Grooves à la Raum Musik und Oslo auf.