bucketlist

 

Fragt man die Groove-Leser, was der beste Club der Welt ist, dann bekommt man eine eindeutige Antwort: Bei der Leserpoll 2013 landete die Berliner Techno-Institution Berghain mit großer Mehrheit auf dem ersten Platz. Die Leser des britischen DJ Mag wiederum finden, dass dem Space auf Ibiza kein anderer Club auf dem Planeten das Wasser abgraben kann.

Natürlich ist die Frage nach dem besten Ort zum Feiern vor allem Geschmackssache. Dennoch gibt es viele Puzzleteile, die zueinander passen müssen, damit aus einem Club ein guter Club wird. Das Line-up, die Location, das Soundsystem, das Licht und das Publikum – alle diese Elemente sind wichtig für die Qualität einer durchtanzten Nacht.

Clubs, die bei der Mischung der Zutaten ein glückliches Händchen beweisen, gibt es nicht nur in Berlin oder auf Ibiza. Sie finden sich auf der ganzen Welt. Manche verstecken sich in alten Industriegebäuden, andere liegen in allerbester Innenstadtlage. Einige von ihnen sind so groß wie Kirchenschiffe, wieder andere befinden sich in kleinen Kellerräume. Entscheidend ist, dass sie eine gewisse Magie ausstrahlen, deren Wirkung man sich nur schwer entziehen kann. Wir haben uns auf die Suche nach diesen Orten gemacht und zehn Clubs gefunden, in denen jeder einmal in seinem Leben eine Nacht zum Tag machen sollte. Wenn wir könnten, würden wir sofort eine Weltreise buchen, um sie zu besuchen!

Inspired by Vodafone #alleskoennen

 

Robert Johnson (Offenbach a.M.)

 

Willkommen im Wohnzimmer von Club-Chef Ata! Hier haben nicht nur großartige DJs wie Gerd Janson oder Roman Flügel ihr zweites Zuhause, sondern auch die beste Crowd des Rhein-Main-Gebiets.

 

www.robert-johnson.de

 

Trouw (Amsterdam, NL)

 

In der ehemaligen Druckerei-Halle der niederländischen Zeitung „Trouw“ haben Olaf Boswijk und sein Team innerhalb von fünf Jahren einen Club von Weltruf etabliert. Wer dort feiern will, sollte sich beeilen: Der Club schließt im Januar 2015!

 

www.trouwamsterdam.nl

 

Bob Beaman (München)

 

Die ausgeklügelte Architektur des Ladens in der Münchner Innenstadt sorgt für kristallklaren Sound und optimale Schalldämpfung – alleine schon deshalb einer der besten Clubs in Deutschland!

 

www.bobbeamanclub.com

 

Plastic People (London, GB)

 

Das Symbol dieses legendären Kleinods im Londoner Ausgehviertel Shoreditch ist eine rote Lampe – die einzige Lichtquelle auf dem Dancefloor. Es gilt volle Konzentration auf die Musik. Hier wurde unter anderem Dubstep aus der Taufe gehoben.

 

www.plasticpeople.co.uk

 

Berghain / Panorama Bar (Berlin)

 

Noch immer das Techno-Mekka der Feierhauptstadt. Wer es einmal am strengen Blick der Türsteher vorbei schafft, wird diese Nacht wohl so schnell nicht vergessen.

 

www.berghain.de

 

Rex Club (Paris, Frankreich)

 

Einst von der DJ-Legende Laurent Garnier gegründet, ist und bleibt der Rex Club seit über 20 Jahren die erste Pariser Adresse in Sachen elektronischer Tanzmusik.

 

www.rexclub.com

 

Air (Tokio, Japan)

 

Nur 500 Gäste passen in diese Party-Institution des fernen Ostens, die ihren erstklassigen Ruf vor allem ihrer tollen Anlage und dem sorgfältigen Booking verdankt.

 

www.air-tokyo.com

 

Output (New York City, USA)

 

Nach langer Flaute hat New York endlich wieder einen Techno-Club von internationalem Ruf. Im Output in Brooklyn mischen sich Underground-Attitüde und Weltoffenheit.

 

www.outputclub.com

 

Sub Club (Glasgow, GB)

1987 gegründet, ist der Sub Club die schottische Club-Institution. Mit Optimo hat der Club noch dazu eines der besten Resident-DJ-Duos des Planeten.

www.subclub.co.uk

 

D-Edge (Sao Paulo, Brasilien)

Futuristisches Design, aufwändiges Lichtkonzept, Top-DJs aus der ganzen Welt: Das D-Edge in Sao Paulo setzt in Südamerika die Standards und eröffnet demnächst eine Filiale in Rio de Janeiro.

www.d-edge.com.br

  • muss dieser quatsch wirklich sein?

  • MFBE

    – About Blank (Berlin!)
    – Suicide Circus (Berlin!)

  • Tim

    Trouw!

  • Cy

    Ganz klar: standard rooftop, los angeles

  • Ich glaube vor ein paar Jahren hätte der „Tresor“ auch noch auf der Liste gestanden.

  • Hanna

    Junge, Junge.. Suicide Circus? Ernshaft? Hast du dir die genannten Clubs mal angeschaut?

  • Loftus Hall Berlin

  • Bradley Paiton

    Das Bob Beaman mag eine tolle Architektur und einen satten Sound haben. Beim Publikum kommt einem, wenn man es mit den anderen hier genannten Club vergleicht aber die Gale hoch. Schampuspüppchen und Stehkrägen, die genau so zu Macklemore tanzen würden und nur hinrennen, weils halt in ist.

  • .

    abgesehen vom publikum: die tür ist ein einziges armutszeugnis, jeder wird blöd angeschaut und muss ne minute rumstehen, um dann reingelassen zu werden. im endeffekt lassen sie ja doch jede alkoholleiche rein. hinzu kommen die bookings die nicht variieren, die laufkundschaft im club, kein einlassstopp, die erbärmlich hohen preise.

  • Lena Günther

    Bob Beaman, kann ich zu 100% bestätigen, Publikum hat keine Ahnung und es is ne absolute Frechheit, zu meinen, durch die hohe Preise sei man was besseres.
    Geld ist halt nicht alles;) da bleib ich doch eher der roten sonne treu, die hat zwar ne schlechte anlage, aber die leute wissen wenigstens noch wie man anständig zur mukke tanzt. ansonsten: robert johnson, es lohnt sich !

  • Test

    Das Bob Beaman ist doch ein Witz. Wie hier schon geschrieben, die Preise sind ne absolute Frechheit und das Publikum ist auch eher mäßig. Dafür gibt’s nen hippen Rotary und die Möglichkeit hinter dem DJ zu stehen. Versteh nicht warum der Laden so gehyped wird.

  • balu

    Wo ist der Rest der Liste? Oder hab ich da was nicht verstanden?

  • Der Rex club in Paris war einer der anstrengendsten abende die ich je erlebt hab. 45 min draußen anstehen, 60 min an der gaderobe. Getränke überteuert, garkeine sitzmöglichkeiten, Rauchen nur in einem telefonzellengrossen Raum erlaubt, das Publikum extrem hektisch. Die Räumlichkeiten geschmacklos. Weiß nicht was daran geil sein soll…

  • felix

    Insbesondere in den letzten Monaten wird das gute und liebevolle Booking von Muallem und Co., was in anderen Clubs, die über eine ähnlich gute Anlage verfügen (wobei es davon nicht viele gibt!), zu grandiosen Abenden führen würde, durch eine völlig unverständliche Tür zerstört.
    München ist nicht Berlin, aber die Ausrede, dass es halt ein Münchner Publikum sei, kann man mit Blick auf das Bob Beaman einfach nicht gelten lassen. Die Rote Sonne schafft es schon seit Jahren und das MMA von Beginn an ein buntes, aber Techno-Affines Publikum anzuziehen.
    Man stelle sich mal vor, an der Tür wird – wie bis vor kurzem im Robert Johnson – gefragt, wer denn heute Abend auflegt… Es würde wahrscheinlich einige Wochen dauern und der Club würde erstmal ein zwei Wochen nicht völlig aus allen Nähten platzen, aber es würde endlich mal wieder gefeiert werden!

  • TrueHouse

    Also was das Bob Beaman hier zu suchen hat ist mir wirklich schleierhaft. Wenn man dort (so wie es im Robert gemacht wird) manchmal fragen würde wer auflegt, würden 95% draußen stehen bleiben. Abgesehen davon besteht das Publikum aus stressigen Spießern gemischt mir nervigen Neohipstern.. graußig.