Mit seinem extremen Pathos und dem niedrigen Tempo von 85 BPM ist das von Mooryc gesungene, hymnische „Driven“ von Douglas Greed nur schwer auf den Dancefloor zu holen. Seth Troxler gibt sich als der Kompromisslose unter dieser Gang von Remix-Artists: er bricht das sublime Vocal mit einem ungewöhnlich harten, pushenden Disco-House-Groove. Chloé ist die Subtile, sie spürt die elektronische Sensibilität des Songs durch kühlende Effekte und abruptes Editing auf. dBridge ist der Witzige: Er erhält als einziger das Tempo des Originals und verfolgt dessen Pathos mit einem E-Gitarrenriff weiter. Feadz ist der kreative Sturkopf: er benutzt die Klänge, aber nicht die Melodien und verarbeitet sie zu einer ungewöhnlich launischen HipHop-Jam. Marco Resmann ist der Profi: Ihm gelingt mit seinem verhaltenen House-Sound der beste Kompromiss zwischen Song und Dancefloor.